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B 404: 51-Jähriger mit Passat frontal gegen Lkw – tot

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die B 404 war ein Trümmerfeld nach einem tödlichen Verkehrsunfall am Ende des Überholstreifens hinter der A24-Anschlussstelle Grande. Als Polizei und Feuerwehr am Dienstag kurz nach 20 Uhr an der Unfallstelle eintrafen, stand ein zertrümmerter Pkw auf dem Fahrstreifen in Richtung Norden, 100 Meter entfernt ein Sattelzug quer zur Fahrbahn. Der leicht verletzte Fahrer (46) eines 40-Tonners, voll beladen mit Magerquark, war in Richtung Süden unterwegs. Er ist der einzige Zeuge des Geschehens. Er gab an, dass ihm ein Passat Kombi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegen gekommen sei. Der zog nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Sattelzug zusammen.

Der Fahrer, ein 51-Jähriger aus Schwarzenbek, war auf der Stelle tot. Um den Leichnam aus den Trümmern zu befreien, musste die Feuerwehr das Fahrzeug mit zwei Seilwinden auseinander ziehen. Trümmerteile des VW Passat waren auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern verteilt. Die Staatsanwaltschaft ließ noch während der Unfallaufnahme den VW Passat sowie den Leichnam des Fahrers sicherstellen. Außerdem wurde eine Obduktion des Toten angeordnet. Ein Sachverständiger der Dekra wurde hinzugezogen. Ein technischer Defekt an dem älteren VW oder ein Krankheitsfall des Fahrers sind als Unfallursachen nicht auszuschließen.

Im Einsatz waren neben mehreren Streifenwagen der Polizei auch die Feuerwehren aus Trittau und Grande. Trittaus Wehrführer Clemens Tismer ließ nur seine erfahrensten Männer die Bergung des Leichnams übernehmen. Und er führte nach dem Einsatz noch ein Gespräch zur Nachsorge mit seinen Einsatzkräften.



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erstellt am 10.Sep.2014 | 09:29 Uhr

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