Trittau : Awo-Haustierhilfe hat sich bewährt

Projektleiter Ingo Schmaal neben der Awo-Spendenbox der Trittauer Haustierhilfe.
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Projektleiter Ingo Schmaal neben der Awo-Spendenbox der Trittauer Haustierhilfe.

Projektleiter Ingo Schmaal zieht nach einem Jahr positive Bilanz und dankt allen Spendern und Helfern.

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20. Juni 2014, 23:45 Uhr

Seit einem Jahr unterstützt die Awo-Haustierhilfe Trittau bedürftige Menschen in schwierigen Lebenssituationen bei der Haltung und Pflege ihrer Haustiere mit Futter, Sachspenden und Beratung.

Das integrative Projekt, das am 24. Juni 2013 zum erstmals seine Pforten öffnete, ist für den Projektleiter Ingo Schmaal ein voller Erfolg: „Unsere Hilfe wird sehr gut angenommen und bietet unseren Klienten mit psychischen Belastungen ein Angebot zur sinnvollen Beschäftigung. So hilft dieses Projekt in zweierlei Hinsicht.“

Was als Idee zur Hilfe für Menschen, die ihre Tiere als wichtigen Halt im Leben brauchen, begann, hat sich im Laufe nur eines Jahres zu einem überregionalen Hilfe-Netzwerk etabliert. Mittlerweile arbeiten zwölf Ehrenamtliche in dem Projekt und zum Kundenstamm zählen über 30 Personen und deren ca. 60 Tiere. Sie kommen regelmäßig – mit steigender Tendenz – jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 14 bis 16 Uhr zur Ausgabestelle in Trittau, die sich in der Hamburger Straße 46 a, befindet. Der Bedarf war und ist immer noch hoch und kann nur mit Hilfe der zahlreichen Spenden gedeckt werden. Dass das Projekt so erfolgreich ist, ist zum großen Teil den vielen Helfern und Helferinnen zu verdanken, die ihre Arbeitskraft und Zeit in das Projekt stecken. Ohne sie und die ebenso wichtigen Kooperationen mit der Reinbeker Tierherberge „Einhorn e.V.“ sowie der Trittauer Tafel könnte die Awo-Haustierhilfe nicht in diesem Umfang helfen. Ein großer Dank gilt auch den Spendern, die ihre Futter- und Sachspenden fleißig in die Spendenbox vor dem Büro der Arbeiterwohlfahrt legen. Dank solcher Geldspenden kann die Haustierhilfe nicht nur Futter für Hunde, Katzen, Vögel, Schildkröten, Nager ausgeben, sondern ihren Kunden im Notfall auch mit finanzieller Unterstützung bei der Begleichung von Tierarztrechnungen helfen. So wurde im Fall einer Hündin, die einen Tumor hatte, Halterin und Tier durch die Sicherstellung der Medikamente bestens geholfen.




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