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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 08:00 Uhr

„Aus Reinfeld für Reinfeld“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Heiko Gerstmann: Innenstadt weiter beleben

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 00:31 Uhr

„Aus Reinfeld für Reinfeld“ – so lautet der Wahlslogan von Heiko Gerstmann (48). Der Vater dreier Kinder und Stadtverordneter der SPD ist einer der beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt und möchte seine Heimatstadt, in der er „mit Begeisterung“ lebt und „absolut verwurzelt“ ist, lebendig gestalten und die Innenstadt weiter beleben. Der Diplom-Bau- und Wirtschaftsingenieur ist in der Verwaltung der Lübecker Entsorgungsbetriebe tätig und bringt aus seiner beruflichen Tätigkeit viele neue Impulse für die Reinfelder Rathaus-Arbeit mit. „Reinfeld ist die Heimat meiner Familie“, sagt er, „Hier sind wir ehrenamtlich aktiv und kennen durch viele Bekannte die Sorgen und Nöte der Reinfelder.“

Stichworte sind betriebliches Gesundheitsmanagement und leisstungsorientierte Entgeltzahlung für die Mitarbeiter der Verwaltung. „Als Chef ist man Vorbild. Ich bin ein offener Mensch und möchte eine authentische und ehrliche Mitarbeiterführung“, betont der 48-Jährige. Allein als Bürgermeister könne er die Bürger nicht erreichen, wenn er die Mitarbeiter nicht hinter sich habe. Nichts sei schlimmer als Dienst nach Vorschrift. Mit Herzblut bei der Arbeit für die Stadt - nur so könne man etwas für die Reinfelder erreichen.

Während seines Wahlkampfes wird er alle Vereine und Institutionen der Karpfenstadt besuchen, um deren Wünsche in sein Wahlprogramm mit einfließen zu lassen. Einen Großteil hat er bereits absolviert. Bürgernähe sei ihm besonders wichtig, zu sehen, wo „der Schuh tatsächlich drückt“. Um mehr Bürgernähe zu gewährleisten, plant er, eine Bürgersprechstunde einzurichten.

Gerstmann, der selbst viel ehrenamtlich als Schulelternbeirat, bei der Reinfelder Tafel und in diversen Ausschüsse tätig war und ist, möchte sich für die Kinder und Jugendlichen einsetzen, denn, so betont er: „Kinder sind unsere Zukunft“. Jugendarbeit, ein Jugendzentrum und gut ausgestattete Schulen, die Sanierung der Grundschule, der barrierefreie Bahnhof und die Brücke seien extrem wichtig. Dass es bei der Haushaltskonsolidierung zwangsläufig zu Konflikten komme, sei ihm bewusst. Er werde versuchen, möglichst viele Fördergelder – zum Beispiel durch den Beitritt zur Aktivregion Holsteins Herz und durch das Klimaschutzkonzept – an Land zu ziehen, um die Stadt weiter voranzubringen. Die Ausweisung von Neubaugebieten könne auch zur Haushaltsentlastung beitragen. Bereits angeschobene Projekte will er weiterführen, neue anschieben. „Ich möchte ein schnelles Internet und freies W-Lan in der Innenstadt und an der Promenade forcieren“, so Gerstmann.

Weitere Ziele des Kandidaten sind die Belebung der Innenstadt, die Kooperation mit dem Amt Nordstormarn und die Erstellung eines Klimakonzeptes sowie die Förderung der Nachhaltigkeit. Er ist sich bewusst: „Das Amt des Bürgermeister wird mehr als 40 Wochenstunden in Anspruch nehmen.“ Er stelle sich gern dieser Herausforderung.

Auf seiner neuen Homepage www.Gerstmann.eu können sich die Wähler aktuell über die anstehenden Termine informieren.

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