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Chancenlos : Auftaktpleite: Frust hält sich in Grenzen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aufsteiger TSV Trittau hat sein Debüt in der 1. Badminton-Bundesliga erwartungsgemäß verloren. Bei Vizemeister 1. BC Bischmisheim kassierten die Stormarner eine 0:6-Niederlage. Die ersten Punkte sollen gegen einen Mitaufsteiger geholt werden.

TV-Kameras, Spiele auf Matten, ein höheres Niveau, dazu noch auswärts. Bei der Premiere des TSV Trittau in der Badminton-Bundesliga gewann das Team aus dem Kreis Stormarn vor allem an Erfahrung. „Wir müssen uns erstmal an die erste Liga gewöhnen“, sagte TSV-Kapitän Nikolaj Persson. Der verletzte Linkshänder unterstützte seine Mannschaft bei der Bundesliga-Premiere in Saarbrücken. Dort setzte es am Sonntag nach knapp 700 Kilometern Anreise eine 0:6-Niederlage gegen den 1. BC Bischmisheim. Der Frust hielt sich ob der Auftaktpleite aber in Grenzen, „wir wussten, dass wir beim Vizemeister der Vorsaison antreten und es schwer haben würden“, so Persson.

Trotz des eindeutigen Ergebnisses war der 22-Jährige zufrieden. Die Kommunikation mit den Zugängen Jelle Maas und Robin Tabeling (beide BC Amersfoort) habe auf Anhieb sehr gut geklappt, auch abseits des Feldes seien beide „super Typen“. Gegen Bischmisheim verzichteten die Trittauer auf Sarah Walker. Die Engländerin, die ebenfalls vom BC Amersfoort zum TSV gewechselt war, soll aber am kommenden Sonnabend ihr Debüt im Dameneinzel geben.

Dann geht die Saison für die Stormarner erst richtig los. „Wir müssen schauen, dass wir einen Sieg erzielen“, gibt Kapitän Persson die Richtung vor. Bei der Heim-Premiere ist der SV Fun-Ball Dortelweil zu Gast, neben Trittau der zweite Aufsteiger (14 Uhr, Sporthalle Gymnasium Trittau, Heinrich-Hertz-Str. 7). Bei einem Remis, „müssten wir anderswo die Punkte rausholen.“ Für den TSV ist es also eine richtungweisende Partie. Neben Dortelweil zählen noch der PTSV Rosenheim und der 1. BC Düren zu den größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Punkte seien auch gegen Refrath und Lüdinghausen möglich, gegen die Spitzenteams aus Berlin, Bischmisheim, Mühlheim und Beuel wäre ein Remis jedoch schon eine Sensation. Die beiden letzten der zehn Teams steigen in die 2. Bundesliga ab.

Und so hofft Persson auf einen Erfolg gegen Dortelweil, das am Sonntag ebenfalls 0:6 verlor. Diesmal werde die Vorbereitung auf die Partie auch besser sein: Die ausländischen Spieler sollen früher anreisen, und alle haben sich im Idealfall an die Bundesliga gewöhnt. Zudem könnte das heimische Publikum für einen Extra-Schub sorgen. Beim SV Fun-Ball ist außerdem der Einsatz der beiden Top-Spieler Kai Schäfer und Sebastian Schöttler fraglich, beide fehlten beim Auftakt verletzt.

In Sachen finanzieller Unterstützung gibt es beim TSV unterdessen noch nichts Neues, die Spartenleitung befindet sich aber in Verhandlungen mit einem möglichen Großsponsor.

1. BC Bischmisheim – Trittau 6:0
Schöttler/Fuchs – Maas/Tabeling 21:14, 21:17; Barning/Muskens – Lim/van Dooremalen 21:11, 21:13; Domke – Trisnanto 21:10, 21:7; Muskens – van Dooremalen 21:6, 21:12; Fuchs/Barning – Maas/Lim 21:17, 21:17; Schmidt – J. Persson 21:13, 21:12.

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erstellt am 04.Sep.2013 | 08:00 Uhr

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