Entscheidungsspiel : Aufstiegsfeier des VfB Lübeck vertagt

Moritz Marheineke nahm das Ergebnis beiläufig zur Kenntnis.
Moritz Marheineke nahm das Ergebnis beiläufig zur Kenntnis.

FT Braunschweig verhindert mit einem 4:0-Sieg gegen den Bremer SV einen vorzeitigen Aufstieg der Lübecker in die Fußball-Regionalliga. Am Sonnabend kann der VfB aber in Bremen alles perfekt machen.

shz.de von
05. Juni 2014, 07:00 Uhr

Die Aufstiegsfeier musste vertagt werden. Erst am Sonnabend im Spiel beim Bremer SV (14 Uhr, Platz 11 des Weserstadions) kann der VfB Lübeck die Rückkehr in die Fußball-Regionalliga Nord perfekt machen. Am Dienstag waren rund 150 Anhänger im Fandorf unter den Pappeln auf der Lohmühle zusammengekommen, um im Fall der Fälle eine Party zu starten. Dafür war eine TV-Übertragung des Spiels FT Braunschweig gegen den Bremer SV auf die Beine gestellt worden. Auch die Vorstandsmitglieder Thomas Schikorra und Florian Möller, Aufsichtsrat Rolf Oberbeck und Sponsor Ralf Dümmel schauten vorbei. Doch schon bevor die ersten Bilder über den Schirm gingen – wegen einer durchgebrannten Sicherung in Braunschweig gab es in den ersten 40 Minuten keine Bilder –, war die Luft raus. Braunschweig führte bereits mit 2:0, siegte am Ende mühelos mit 4:0.

Die VfB-Spieler, die nach dem Training dazu gestoßen waren, nahmen es eher beiläufig zur Kenntnis. Schließlich haben die Grün-Weißen nach dem eigenen 5:1 gegen Braunschweig alles in eigener Hand. „Ich hätte am nächsten Morgen arbeiten müssen. Es wäre nicht der richtige Zeitpunkt für eine Party gewesen“, sagte Kapitän Moritz Marheineke.

Die Partie in Bremen hat somit noch eine Bedeutung. „Wir wären ohnehin da hingefahren, um zu gewinnen“, stellte Marheineke klar. „Wir werden das Spiel so angehen, wie wir jedes in dieser Saison angegangen sind.“ 32 Siege und drei Remis erreichte der VfB bislang – und will ungeschlagen bleiben.

Um einen der beiden Aufstiegsränge zu belegen, würde dem VfB eine Niederlage mit vier Toren Differenz reichen. Die Bremer, die nach ihrer Leistung in Braunschweig als deutlich schwächer als der VfB gelten, müssen ihrerseits mindestens fünf Tore schießen und mit vier Toren Differenz gewinnen, um noch aufzusteigen. Braunschweig hat Rang zwei nahezu sicher. Nur bei einem 5:1 oder 6:2 der Bremer könnten die Niedersachsen auf Rang drei abrutschen.

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