Bargteheide : Aufklärung über Vorsorge

Die Asklepios-Ärzte Dr. Georg Aschmotat, Dr. Heike Fink und Dr. Peter Wellhöner (v.l.) informieren im Bargteheider Seniorendorf über Diagnose und Therapie von Darmkrebs.
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Die Asklepios-Ärzte Dr. Georg Aschmotat, Dr. Heike Fink und Dr. Peter Wellhöner (v.l.) informieren im Bargteheider Seniorendorf über Diagnose und Therapie von Darmkrebs.

Früherkennung und Therapie von Darmkrebs sind Thema beim Gesundheitsforum in Bargteheide.

shz.de von
08. Mai 2016, 18:57 Uhr

Alljährlich sterben allein in Deutschland rund 26  000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen. Durch Früherkennung könnten viele Fälle verhindert oder geheilt werden. Das nächste Gesundheitsforum , zu dem das Stormarner Tageblatt, die Asklepios Klinik Bad Oldesloe und die Barmer GEK Krankenkassen am Donnerstag, 12. Mai, einladen, hat den Titel: „Krebserkrankungen: Nicht verdrängen – früh erkennen!“

Im Bargteheider Seniorendorf, Bahnhofstraße 32, referieren um 19 Uhr Dr. Heike Fink, Fachärztin für Hämatologie und internistische Onkologie, Dr. Peter Wellhöner, Chefarzt Gastroenterologie, und Dr. Georg Aschmotat, Chefarzt der Chirurgie der Asklepios Klinik, über Früherkennung und Therapie von Darmkrebs.

Ab 55 Jahren können gesetzlich Versicherte eine Darmspiegelung als kostenlose Früherkennung durchführen lassen. „In der Bevölkerung herrschen viele Unsicherheiten bezüglich der Darmkrebsvorsorge, andererseits interessiert das Thema aber auch sehr viele Menschen“, weiß Dr. Georg Aschmotat, der den Fokus seines Vortrags auf die chirurgische Behandlungsmöglichkeiten legen wird.

„Die Vorsorgeuntersuchung dauert im Schnitt nur 20 bis 30 Minuten und wird fast ausschließlich ambulant durchgeführt“, so Dr. Aschmotat. Dabei können mit vorheriger Zustimmung des Patienten in der Regel auffällige Darmpolypen auch gleich entfernt werden, die sich im schlimmsten Fall zu bösartigen Tumoren entwickeln könnten.

Darmkrebs ist in erster Linie eine Krankheit des Alters, deshalb nimmt die Anzahl der Erkrankungen zu. Andererseits gebe es immer bessere Behandlungsmöglichkeiten, so dass die Sterblichkeitsrate abnehme. „Unsere Aufgabe als Arzt ist es, die Phase der Entartung von Darmpolypen zu erwischen und diese dann rechtzeitig zu entfernen“, sagt Dr. Heike Fink. Es gebe viele neue Verfahren und zielgerichtete Therapien. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

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