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Stormarner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 23:31 Uhr

Erster Saisonsieg : Aufatmen beim VfB Lübeck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalliga Nord: Die Grün-Weißen schlagen FT Braunschweig mit 1:0 (0:0), den Treffer des Tages erzielte Dennis Wehrendt trifft. VfB-Coach Skwierczynski erklärt: „Der Druck war immens.“

Das Ergebnis zählte, die Leistung trat fast in den Hintergrund. Denny Skwierczynski offenbarte denn auch nach dem Schlusspfiff: „Man hat den Jungs gerade im ersten Abschnitt angemerkt, dass der Druck, der auf ihren Schultern lastete, immens war.“ Nach den beiden Auftaktpleiten in der Fußball-Regionalliga Nord fuhr der VfB Lübeck beim 1:0 (0:0) gegen die FT Braunschweig den ersten Sieg ein. Zwar gelang noch längst nicht alles, aber der VfB-Trainer freute sich über eine Steigerung nach dem Wiederanpfiff. „Das hat mir imponiert und gefallen. Das Team hat an sich geglaubt, sich viel Chancen erarbeitet und nach und nach frei gespielt“, so Skwierczynski: „Darauf kann man aufbauen.“

Nachdem der Trainer zuletzt bei der unnötigen 2:1-Pleite in Havelse noch krankheitsbedingt passen musste, verzichtete er im richtungweisenden Match auf Umstellungen, schenkte jener Startelf sein Vertrauen, die schon eine Woche zuvor bei den Niedersachsen vor einem Punktgewinn gestanden hatte. Die Partie an der Lohmühle begann munter. Schon in der dritten Minute hatten die VfB-Fans den Torjubel auf den Lippen. Doch da nach einer Ecke durch Sascha Steinfeldt der Kopfball von Stefan Richter links am Gehäuse vorbeistrich, brandete dieser umsonst auf.

Auf der Gegenseite musste Jonas Toboll gegen den vor ihm auftauchenden FT-Angreifer Philipp Stucki (7.) Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Schön anzusehen, aber auch nicht von Erfolg gekrönt, blieb ein Hackentrick von Richter (16.), da Dennis Voss die Vorlage nicht annehmen und verwerten konnte.

Lübeck tastete sich in der Folge zwar in kleinen Schritten an eine Führung heran, ließ aber bei den wenigen Aktionen gegen kompakte Gäste die Präzision vermissen. Ein Freistoß von Marcello Meyer flog leicht abgefälscht über das Gästegehäuse (20.). Eine verunglückte Flanke von Finn-Lasse Thomas (35.) touchierte das Außennetz. Das war es, torlos ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfB das Tempo und erarbeite sich gute Möglichkeiten. Stefan Richter (47.) schoss vom Strafraum rechts vorbei. Der letztjährige SH-Liga-Torschützenkönig war es auch, der aus Nahdistanz vor dem Tor (50.) gerade noch abgeblockt wurde. Braunschweig erhielt seinerseits Freiräume zum Kontern, vergab aber eine Großchance durch den quirligen Stucki (57.), der den Ball schon an VfB-Schlussmann Toboll vorbei gelegt hatte und dann aus halblinker Position verzog.

Skwierczynski reagierte nach einer guten Stunde, versuchte mit einem Doppelwechsel, für Voss und Thomas kamen Edeljoker Andre Senger und Neuzugang Christian Rave, den Druck gestützt auf die neue Flügelzange weiter zu erhöhen – mit Erfolg. Marcello Meyer zwang Daniel Reck, Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis von Werder Bremen, per Freistoß (67.) zu einer Glanztat. Ein Distanzkracher von Christian Rave (70.) touchierte die Latte. Das Tor lag in der Luft – und fiel durch Dennis Wehrendt, der mit seinem Flachschuss ins linke Eck den grün-weißen Anhang erlöste (72.).

VfB Lübeck: Toboll – Bohnsack, Wehrendt , Nogovic, Steinfeldt – Lange, Voss (63. Senger) – Richter, Meyer, Thomas (63. Rave) – Sirmais (82. Knechtel).

FT Braunschweig: Reck – Behrens (46. Gehde), Fricke, Krüger – Bräunig, Lührs, Samawatie (77. Arayici), Eggers – Franke, Stucki – Morton (71. Fiedler).

SR: Patrick Schult (Hamburg)

Zuschauer: 1393.

Tor: 1:0 Dennis Wehrendt (72.).

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