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Auf die Verschwisterung! Eurocamp im Gästehaus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Franzosen, Finnen, Polen und Engländer kommen nach Lütjensee, um Partnerschaft mit Leben zu füllen

Im August wird Lütjensee zum kleinen Zentrum Europas: Dann kommen aus den vier Verschwisterungspartnern des Amtes Trittau: Frankreich, Finnland, Polen und England jeweils acht Jugendliche mit zwei Begleitern ins Gästehaus des Kreisjugendrings, um die Verschwisterung mit Leben zu erfüllen.

Im Eurocamp steht als führendes Thema „Wir sind verschieden und dennoch gleich“ auf der Tagesordnung. Durch gemeinsame Unternehmungen und Workshops wird das gegenseitige Kennenlernen forciert. Arbeitsgruppen werden gemischt-europäisch besetzt. Unter anderem sind Geocaching, Film-, Foto- und Graffitiworkshops sowie Sport, Baden und Ausflüge geplant.

„Das ist ein großes Projekt zusätzlich zum Erwachsenenaustausch, das wir seit Monaten planen“, sagt Amtsvorsteher Ulrich Borngräber, der die Idee zum Eurocamp hatte. Damit wollen er und die Europabeauftragten des Amtes Trittau, Frauke Behncke, und ihre Stellvertreterin und Europabeauftragte Lütjensees, Radmila Klenke, den Nachwuchs für die Verschwisterungen interessieren. „Es wurden ja schon verschiedene Austausche durchgeführt, aber das Interesse sinkt“, berichtet Frauke Behncke.

Auf französischer Seite und in Finnland liege das auch an den hohen Kosten, die kaum noch von den Gemeinden getragen würden.

Beim Eurocamp ist das anders: Es läuft unter dem Siegel Erasmus plus „Jugend in Aktion“ und bürgt damit von vornherein für Qualität: „Die Veranstaltungen von Erasmus sind schon bewertet und deren Nachhaltigkeit bewiesen“, betont Radmila Klenke, die an dem anspruchsvollen Programm für die Jugendlichen mitgewirkt hat. Zudem wird es finanziell von der EU gefördert. Die Teilnahme kostet 50 Euro.

Ein Projekt ist das Schaffen einer Internetplattform, um auch nach dem Camp mit den verschwisterten Gemeinden in Kontakt zu bleiben. Die Plattform sollen dann auch die Erwachsenen nutzen, zum Beispiel, um untereinander Fotos auszutauschen. Außerdem findet eine Vor- und Nachbereitung des Camps statt. Teilnehmer erhalten am Ende den „Youthpass“, der europaweit bekannt ist und das nicht formale Lernen attestiert.

Deutsche Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren, die sich für die Themen interessieren, können sich um die Teilnahme vom 27. Juli bis 5. August bewerben. Die Gruppen werden jeweils aus vier weiblichen und vier männlichen Teilnehmern bestehen. Campsprache ist Englisch, man muss es aber nicht perfekt können.


>Alle Informationen und Anmeldeformulare finden Interessierte im Web auf; www.eurocamp2015.eu.



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