Auf der Fährte des Wolfes

Labyrinth-Plan im Zeichen von Isegrim: Das Gelände verfügt über Bistro, Strandbar, Aussichtsturm, WC-Anlagen etc.  Fotos: Eggert
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Labyrinth-Plan im Zeichen von Isegrim: Das Gelände verfügt über Bistro, Strandbar, Aussichtsturm, WC-Anlagen etc. Fotos: Eggert

Maislabyrinth in Bargteheide bietet bis zum 3. Oktober eine spannende Spurensuche

shz.de von
17. Juli 2018, 14:52 Uhr

Ganz im Zeichen des Wolfes steht in diesem Jahr das Maislabyrinth von Karsten Eggert in Bargteheide am Glindfelder Weg (Nähe der Hausnummer 29, 500 Meter weiter), das von heute an bis zum 3. Oktober geöffnet ist. Große wie kleine Naturfreunde und Spurenleser können sich in die fünf Kilometer langen Irrwege des Labyrinths begeben, um dort Lebensweise und Verhalten der Wildtiere zu studieren. Orientierungssinn und Kombinationsgabe sind gefragt, um dem scheuen Wolf auf die Fährte zu kommen. Der Irrgarten ist in einem 50 000 Quadratmeter großen Maisfeld eingearbeitet.


Auch tierisches Gespür ist gefragt
Betreiber Karsten Eggert (48) realisiert seit 20 Jahren Labyrinthe in der Natur. „Schon lange habe ich ein Herz für Wölfe. Es ist mir ein Anliegen, dass die gefährdeten Tiere wieder einen Platz in unserer Natur finden. Leider stößt der Wolf bei vielen Menschen noch immer auf Ängste, alte Vorurteile und Ablehnung. Bis Wölfe wieder in unseren Wäldern akzeptiert sind, bleibt also noch viel zu tun.“

Das grüne Labyrinth wird den Orientierungssinn aller herausfordern. Im Schnitt benötigt man eine Stunde für den Spaziergang durch das Labyrinth. Zielpunkt ist die Veranstaltungsfläche mitten im Mais. Sie ist der zentrale Ort für Begegnung und Entspannung mit Strandbar und Bistro. Wer auf seinem Spazierweg dem Wolf auf die Spur kommen möchte, steht nicht nur inmitten eines Verwirr- und Konzentrationsspiels, sondern muss auch Instinkt, gepaart mit Kombinationsgabe und tierischem Gespür, mitbringen. Begleitet wird das Labyrinth von Highlights.

Der Irrgarten bietet auch ein Kinderprogramm mit vielen Spiele-Angeboten, einige davon in riesigen Formaten wie Jenga, Vier gewinnt, Schach, Mühle und mehr. Das Bistro hält die Besucher „am Leben“. Für Erwachsene bietet die Strandbar gehobene Entspannung. Auf der Veranstaltungsbühne präsentieren Künstler ihr Können. Musikveranstaltungen, Vorführungen und Performance sowie die Gruselnächte runden das Projekt zum Gesamtkunstwerk ab. Freitags und samstags wird es geheimnisvoll. Nachts bei völliger Dunkelheit können sich die Besucher ins Labyrinth wagen.

Sonntags treibt der „Maisgeist“ sein Unwesen im Labyrinth. Unverhofft kreuzt er die Irrwege und sorgt für schaurig schöne Momente!
Um den Schreck zu vergessen, zeigt Horrible Horsch jeden Sonntagnachmittag ein bunt gestopftes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Geboten wird eine Mischung aus Magie, Comedy und Kabarett.

Der Irrgarten ist wie Urlaub: Eintragungen ins Gästebuch bestätigen es. „Das Labyrinth ist echt klasse, endlich bin ich meine Mutter los!“ oder „Riesen-Aufwand mit großer Wirkung! Unsere Kinder waren plötzlich weg. Vielen Dank für diesen schönen Nachmittag!“

Entstehung des Mais-Labyrinths
Viele Monate harter Arbeit und Planung gehen voraus, bevor ein irrwitziges Projekt dieser Größenordnung realisiert ist. Vier Monate vor der Eröffnung beginnen die Arbeiten auf dem Gelände: Es wird gesät, ausgemessen, rund 3000 Holzpflöcke werden gesetzt, 15 Kilometer Band abgespannt. Auf der Fläche lassen ungefähr 600 000 Maisstauden, die fünf Kilometer Wege und die Plätze das individuelle Bild des Labyrinths, das Karsten Eggert sich jedes Jahr neu ausdenkt und zeichnet, entstehen.

Erst kurz vor der Eröffnung – wenn die Maispflanzen und Blumen fast ausgewachsen sind – findet der eigentliche Aufbau des Veranstaltungsortes mit Bühne, Strandbar, Bistro sowie Aussichtsturm und mehr statt.

>Weitere Informationen erhalten

Interessierte im Internet auf:

www.Maislabyrinthhamburg.de






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