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Sportliche Lebensretter : Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Erfolgeiche Rettungsschwimmerinnen der Oldesloer DLRG suchen Sponsoren, um ihren sportlichen Traum verwirklichen zu können: Sie würden gerne an der Weltmeisterschaft im französischen Montpellier teilnehmen.

Wer Leben retten will, der muss so fit wie möglich sein. Dafür trainieren die Schwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG hart und oft.

Ein besonderer Anreiz sind dabei – neben dem Wunsch anderen Menschen zu helfen – auch Wettbewerbe. Und in diesem Bereich ist die DRLG Bad Oldesloe gerade auf dem Weg, sich ein echtes Standing in Deutschland und darüber hinaus zu erarbeiten.

Vor knapp einem Jahr wechselte die Deutsche Meisterin der Jugendlichen 15/16 , Alica Gebhardt (16) aus Ahrensburg in die Kreisstadt. Das große Rettungsschwimmtalent erhöhte damit gleich die ohnehin schon hohe Qualität des Oldesloer Teams um entscheidende Prozente. Sie selbst verteidigte in diesem Jahr ihren Deutschen Meistertitel zwar nicht, konnte aber immerhin die Silbermedaille mit nach Oldesloe bringen. Im Team gemeinsam mit Louisa Rinck, Alea Kobbe, Marie Krickemeyer und Olivia Binde holte sie dann aber noch eine Goldmedaille in der Mannschaftswertung und somit die Deutsche Meisterschaft für die Oldesloer.

Ein großer Tag für die Stormarner Lebensretter. Sie nutzten direkt den Jahresauftakt, um bereits wieder ins Training einzusteigen. Beim Anbaden am Poggensee wurde ein neues Board im Wasser getestet.

Viel Training wird auch in Zukunft neben den Wachdiensten auf dem Programm stehen. Denn die ehrgeizigen Rettungsschwimmerinnen sind auf den Geschmack gekommen. Das neue Ziel ist ein internationales und lautet: Weltmeisterschaft 2014 in Frankreich. „Doch bis dahin ist es ein langer Weg für uns. Vor allem finanziell. Wir benötigen dringend Sponsoren, die uns unterstützen. Bei der Deutschen Meisterschaft hat das schon ganz gut geklappt, aber für eine Weltmeisterschaft sind natürlich noch ganz andere Dinge notwendig“, erklärt Trainerin Ester Gebhardt.

Für exotische Randsportarten wie Rettungsschwimmen sei es nicht so einfach, Unterstützer zu finden. „Dabei ist der Aufwand, den wir betreiben in Sachen Kleidung, Reisen, Unterbringung und so weiter, natürlich nicht geringer, als in anderen Disziplinen“, erklärt Ester Gebhardt.

„So ein Rettungsboard, wie wir es im Poggensee beim Anbaden mit dabei hatten, kostet schon mal um die 800 Euro. Das lässt sich für uns als DLRG nur schwer ohne Hilfe finanzieren“, unterstreicht der stellvertretende Vorsitzende Dominic Geerken. An ihrem Traum – der erfolgreichen WM-Teilnahme im Spätsommer in Montpellier – wollen sie trotz der finanziellen Schwierigkeiten ab sofort hart arbeiten. „Sportlich werden wir uns darauf konzentrieren. Und hoffen natürlich, dass wir noch einige Sponsoren finden, die diese Reise für unsere talentierten Schwimmerinnen ermöglichen“, so Gebhardt.

Unterstützer können sich bei Gehrken per E-Mail melden: vorstand@oldesloe.dlrg.de

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erstellt am 06.Jan.2014 | 13:00 Uhr

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