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Stormarner Tageblatt

22. September 2017 | 13:36 Uhr

Auch Trittau gegen Fracking

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hundesteuer: Sozialhilfeempfänger zahlen in Trittau nur noch die Hälfte

Die Trittauer Gemeindevertreter haben auf der jüngsten Sitzung die Halbierung der Hundesteuer für Sozialhilfeempfänger beschlossen. Zuvor gab es zwar noch Diskussionen darüber, den alten Betrag von 100 Euro stattdessen für alle beizubehalten, das wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt. Es bleibt bei dem Satz für den ersten Hund von 110 Euro, Hilfeempfänger zahlen künftig also 55 Euro.

Die Bebauungspläne 12 (Lerchenweg) und 50 (Sandfuhrtsmoor) sowie der dazu gehörende Flächennutzungsplan und auch der Name „Schwester-Emmi-Weg“ für einen neuen Weg im Baugebiet Hauskoppelberg wurden ebenfalls beschlossen.

Heiß diskutiert wurde der neue Platz für den Tennisclub, unter anderem gab es naturschutzrechtliche Bedenken gegen die „Doktorwiese“ an der Möllner Landstraße. Letztlich wurde aber gemäß der Vorlage mehrheitlich dafür votiert, für diesen Standort die Bauleitplanung einzuleiten.

Zudem verabschiedete man eine Resolution gegen Fracking, nachdem zuvor der Wortlaut an eine Vorlage des Amtes, die nächste Woche im Amtsausschuss beschlossen werden soll, angepasst wurde. Die Gemeinde Trittau wehrt sich wie viele andere Gemeinden in Schleswig-Hostein dagegen, dass die Erteilung von „Erlaubnissen und Bewilligungen zur Aufsuchung“ an Unternehmen nach dem Bergrecht erteilt wird, ohne die betroffenen Gemeinden zu fragen und deren Bedenken anzuhören. Das sei nicht rechtmäßig, wird betont und die Landesregierung aufgefordert, Kommunen und Kreise vor Genehmigungen zu beteiligen und wasserrechtliche und wirtschaftliche Bedenken zu berücksichtigen. Fracking soll in jeder Form so lange verboten bleiben, bis ein wissenschaftlicher und
technischer Stand erreicht ist, der Gefahren durch diese Technik sicher ausschließen
kann.



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