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Ahrensburger Tafel: : Auch in Hoisbüttel wird jetzt aufgetischt

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ahrensburger Tafel hat ihre vierte Ausgabestelle eröffnet. Bürgermeister Ansén: Einrichtung hat wichtige Ausgleichsfunktion.

Die Ahrensburger Tafel e.V./ Lebensmittel für Bedürftige eröffnete jetzt im Ammersbeker Ortsteil Hoisbüttel eine weitere Ausgabestelle – die vierte nach Ahrensburg (1995), Bargteheide (1996) und Großlohe im Hamburger Stadtteil Rahlstedt (1998). Der neue Tafel-Laden soll vor allem die an ihre Kapazitätsgrenzen stoßende Ausgabestelle in Ahrensburg entlasten, von der aus bisher 25 bis 30 Bedürftige aus Ammersbek mitversorgt wurden. Weitere etwa zehn Tafel-Kunden aus der 9700-Einwohner-Großgemeinde kamen bisher zur Ausgabestelle Bargteheide. Für sie alle werden nun die Wege kürzer. Zudem erwartet die Tafel weiteren Zulauf von Berechtigten wie Hartz-IV-Empfängern, Rentnern, Asylbewerbern und Flüchtlingen, die nicht so mobil sind und bisher die Nachbar-Ausgabestellen nicht nutzen konnten.

Die neue Ausgabestelle an der Lübecker Straße 6 a in Sichtweite zum Ammersbeker Rathaus ist jeden Mittwochnachmittag von 16 bis 17 Uhr geöffnet. Bereits ab 15.30 Uhr können die Berechtigungsausweise ausgestellt werden. Anfangs unterstützt von erfahrenen Tafel-Mitarbeitern aus Ahrensburg und Bargteheide mit dem Tafel-Vorsitzenden Johannes Kelp vorneweg, haben sich zunächst drei Ammersbekerinnen als neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zur Verfügung gestellt. Die Tafel sucht weiteres Hilfspersonal – auch für andere Standorte.

Die Gemeinde Ammersbek unterstützt den gemeinnützigen Tafel-Verein am neuen Standort. Wie Bürgermeister Horst Ansén am Eröffnungstag ausführte, hat die Gemeinde den etwa 50 qm großen Gebäudeteil, in dem zuvor ein Ladengeschäft für den Autohandel ansässig war, für monatlich 500 Euro angemietet. Die Tafel, die die Nebenkosten trägt, nutzt etwa 25 qm im Erdgeschoss, wo man in den letzten Tagen in Eigenregie Regale und Kühlmöglichkeiten einbaute. Die andere Hälfte im Obergeschoss will Ammersbek als „Beratungsstelle für soziale Zwecke“ zur Verfügung stellen, etwa für den „Freundeskreis Asyl“, der hier Deutschkurse anbieten möchte. Aber auch eine Mitnutzung durch die Jugendhilfe des Kreises sei denkbar, so der Verwaltungschef. Ansén: Diese gemeinnützige Einrichtung habe eine „wichtige Ausgleichsfunktion in unserem sozialen Netz“.

 

Informationen über das Tafel-Büro Ahrensburg (Tel.: 04102 / 50558).















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erstellt am 04.Okt.2014 | 18:00 Uhr

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