Katastrophenschutz in Stormarn : Auch die Johanniter sind mit dabei

Landrat Klaus Plöger hieß Dennis Struppek, Dienststellenleiter der Oldesloer Johanniter-Unfallhilfe, und Jugendgruppenleiterin Lea-Marie Szillat (16) im Stormarner Katastrophenschutz willkommen.
Landrat Klaus Plöger hieß Dennis Struppek, Dienststellenleiter der Oldesloer Johanniter-Unfallhilfe, und Jugendgruppenleiterin Lea-Marie Szillat (16) im Stormarner Katastrophenschutz willkommen.

Oldesloer Johanniter-Unfallhilfe in den Katastrophenschutz des Kreises aufgenommen. Der ASB erhielt neuen Notfallkrankenwagen.

shz.de von
07. März 2015, 06:00 Uhr

Der Katastrophenschutz ist in Stormarn gut aufgestellt. Katastrophen – so selten sie bei uns auch auftreten mögen – können verheerende Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit der Menschen haben. Dazu zählen neben Meteoriteneinschlägen, Waldbränden und Überschwemmungen auch Zugunglücke, Flugzeugabstürze, Chemie- und Atomunglücke. Aber auch gefährliche Seuchen und sogar kriegerische Auseinandersetzungen rücken immer mehr in den Fokus. Neben den Feuerwehren sind auch Hilfsorganisationen, wie DRK, ASB, DLRG und Malteser-Hilfsdienst als Helfer und Retter unentbehrlich. Auch die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter-Unfallhilfe wurden jetzt vom Landrat offiziell in den Kreis der Hilfsorganisationen, die den Katastrophenschutz in Stormarn unterstützen, aufgenommen. Klaus Plöger begrüßte die Johanniter mit einem Willkommensgeschenk: zwölf Kaffeebecher mit dem Stormarner Wappen. „Toll, dass die Johanniter gleich eine ganze Sanitätsstaffel und viele jüngere Leute mit einbringen“, freute sich Plöger.

Seit anderthalb Jahren bewohnen die Johanniter ihrem selbst finanzierten Stützpunkt, etwas versteckt in der Louise-Zietz-Straße 2. „Die Oldesloer Dienststelle ist die einzige, die komplett ehrenamtlich arbeitet“, betonte Rainer Laskowski, Regionalvorstand des Verbandes Schleswig-Holstein Süd/Ost. Auch der Oldesloer Dienststellenleiter Dennis Struppek versieht seinen Dienst rein ehrenamtlich.

Mit im Gepäck hatte Landrat Klaus Plöger einen allradbetriebenen Notfallkrankenwagen, der vor einem Jahr in Betrieb genommen wurde und schon ein paar Einsätze fuhr. Der 125000 Euro teure Einsatzwagen mit zwei Liegeplätzen, der jetzt dem ASB zur Verfügung gestellt wurde, verstärkt die Flotte von zurzeit knapp 30 Fahrzeugen, die dem Kreis für den Katastrophenschutz zur Verfügung stehen. Klaus Plöger versprach den Helfern, noch zwei weitere Einsatzfahrzeuge anzuschaffen.


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