Nicht zu retten : ATSV-Abstieg ist besiegelt

Kein Durchkommen: Ahrensburgs Florian Bleyl (li.) wird von Pinnaus Tore Wichers aufgehalten.
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Kein Durchkommen: Ahrensburgs Florian Bleyl (li.) wird von Pinnaus Tore Wichers aufgehalten.

Hamburg-Liga-Handballer müssen nach 34:38-Pleite gegen Pinnau zurück in die Landesliga.

Die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV hatten zwar selbst den Klassenerhalt schon abgeschrieben. Doch nun ist auch rechnerisch der Abstieg in die Landesliga nicht mehr zu vermeiden. Nach der 34:38 (17:20)-Heimpleite gegen die HSG Pinnau hat das Team von Trainer Michael Repky neun Punkte Rückstand auf Rang zehn bei nur noch vier ausstehenden Partien.

Lediglich elf Spieler konnte Repky noch aufbieten, von denen auch noch mehrere nach fiebrigen Erkältungen stark angeschlagen in die Begegnung gingen. Und so konnte der Coach keinen einzigen seiner eigentlichen drei Regisseure Danny Farell (krank), Mario Reuter (Schulter) und Joschka Grunwald (paralleles Spiel mit den ATSV-Fußballern) aufbieten.

Von Anfang an taten sich die Stormarner schwer, auch weil sie gegen die offensive Abwehr der HSG zu wenige Lösungen fanden und zudem übermäßig oft mit besten Gelegenheiten im Abschluss scheiterten. Nach 1:4-Rückstand blieb der ATSV dran und konnte zwischenzeitlich immer wieder auf ein Tor verkürzen. Nach dem 17:18 kassierte die Repky-Sieben allerdings noch zwei Gegentore zum 17:20-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel enteilten die Gäste auf 22:17, aber die Ahrensburger schafften nach 42 Minuten gegen die in der Abwehr nun defensiver agierende HSG den Ausgleich zum 27:27. Der Aufwind währte nicht lange. Sieben Gegentreffer in Serie zum 27:34 und neun Minuten ohne eigenes Tor besiegelten schließlich die Niederlage und den Abstieg des ATSV endgültig.
Tore des Ahrensburger TSV: Heilmann (7), Haaks, Siems (je 6), Lamprecht (4), Fraikin (4/2), Bleyl (3), Schrader (2), Lüthke, Reuter (je 1).

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