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Bad Oldesloe : „Arche Noah“ besucht Tageblatt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Vorschüler einer Oldesloer Kindertagesstätte lernen den Zeitungsalltag beim Stormarner Tageblatt kennen.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2017 | 11:58 Uhr

Im Rahmen des Zikita Projekts besuchten die Vorschüler der Kindertagesstätte Arche Noah die Redaktion des Stormarner Tageblatts. Redakteur Andreas Olbertz begrüßt die Gruppe der 18 Vorschüler mit ihren beiden Erzieherinnen im Konferenzzimmer. Anhand des Bilderbuches „Die Zeitungsmacher“ erläutert Olbertz den Noch-Nicht-Lesern den Zeitungsbetrieb – von der Meldung, über die Probleme von Fotoreportern und die Erklärung von Werbeanzeigen zur Finanzierung, bis hin zum Druck und der Verteilung der fertigen Exemplare.

Besonders die Abenteuer des Fotoreporters Sven Schnappschuss ernten viele Lacher. Aufmerksam verfolgen die Vorschüler den Arbeitsalltag in der Zeitung, auch wenn viele schon am Anfang rufen: „Ich weiß, was ein Reporter macht.“ Wenig scheu werden Fragen gestellt, wenn etwas unklar ist. Eifrig beteiligen sich auch alle an der Tätersuche in der Geschichte „Der Kronenklau“. Schnell kann der Gesuchte ausfindig gemacht werden.

Als das Gespräch auf das Thema Druck der Zeitung kommt, erkennen die Besucher Bekanntes. „Das haben wir auch schon im Kindergarten gemacht“, erinnern sich einige Kinder an Kork- und Kartoffeldruck. Viele Ohs und Ahs erntet Olbertz mit der Information, dass „die Papierrollen mindestens doppelt so groß sind wie eure Papas.“

Im Anschluss lernen die Kinder eine professionellen Fotokamera kennen. Bei der Frage: „Wer will fotografieren?“ schießen alle Finger begeistert in die Höhe. Haben die Kinder anfangs noch Mühe, das große und schwere Gerät zu halten, kommen sie nach kurzer Eingewöhnungsphase schnell zurecht. Geduldig warten die Vorschüler, bis jeder an die Reihe kommt und unter Olbertz Anleitung entstehen viele gute Aufnahmen.

Danach geht es weiter in die eigentlichen Räumlichkeiten der Redaktion. Dort werden die Fotos unter viel Gelächter begutachtet. Eigenständig wählen die Kinder die ihrer Meinung nach besten Aufnahmen aus. Dabei erhalten sie Tipps von der Mitarbeiterin Susanne Rohde-Posern: „Bilder, bei denen die Leute die Augen zu haben, sind nicht so gut.“

Mit den ausgewählten Fotos geht machen sich die Kinder daran, mithilfe von Olbertz ihre individuellen Seiten zu gestalten. Nach kleineren technischen Problemen können die Ausgaben dann gedruckt werden. Stolz zeigen sich die Vorschüler gegenseitig ihre Seiten, die sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Am Ende heißt es von den Besuchern einstimmig: „Uns hat es gut gefallen und wir wissen jetzt besser, wie die Zeitung gemacht wird.“

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