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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:51 Uhr

Arbeitskreis Sabrodino kann feiern

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

10 Jahre Engagement für die Gemeinde im Gebiet Kaliningrad / Gottesdienst in der Trittauer Martin-Luther-Kirche am Sonntag

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 13:50 Uhr

Seit genau zehn Jahren engagieren sich zwölf kreative Frauen im Arbeitskreis Sabrodino, das im Gebiet Kaliningrad in Russland liegt. 1000 Kilometer von Trittau entfernt herrscht große Armut. In den ersten fünf Jahren wurden neun Hilfstransporte mit Kleidung, Gebrauchsgegenständen, Schulranzen zusammen gestellt. Die Organisatorinnen machten sich selbst ein Bild vor Ort, und dabei entstanden viele Kontakte. Das Interesse der Trittauer war ebenso groß wie die Spendenbereitschaft, Reiseberichte fanden immer ein großes Publikum, das gerne für die Projekte spendete.

Mit Benefizkonzerten, Flohmärkten, Verkauf von Selbstgemachtem beim Nikolausmarkt konnten bis heute mit rund 26 000 Euro geholfen werden. Zunächst vor allem der Gemeinde Sabrodino. Inzwischen liegt der Schwerpunkt bei der Unterstützung der Diakoniestation in Gussev und des Altenheims in Sadoroshje. Transporte wurden schwierig und durch den Zoll zu teuer, Geldspenden waren problematisch hinsichtlich der gerechten Verteilung.

Die beiden Einrichtungen konnten nur durch finanzielle Hilfe aus Deutschland eingerichtet werden, und sie brauchen weiterhin dringend Unterstützung. Die Kontakte zu den Frauen aus Sabrodino werden zudem weiter gepflegt: Durch Briefe und Besuche bleibet man in Verbindung und hilft, wenn jemand besonders in Not ist. Die Arbeit für Sabrodino ist auch für die Frauen des Arbeitskreises eine große Bereicherung.

Gemeinsam mit allen Unterstützern soll nun das zehnjährige Bestehen des Kreises gefeiert werden: Am Sonntag, 21. September, um 15 Uhr, findet in der frisch renovierten Martin-Luther-Kirche ein festlicher Gottesdienst statt, in dem der Arbeitskreis Sabrodino danken will für eine kleine Erfolgsgeschichte. „Ungezählte Menschen aus Trittau und anderen Orten haben seit zehn Jahren dazu beigetragen, dass Menschen in einer vergessenen Ecke Europas Zuwendung und Unterstützung erleben konnten, indem sie die Arbeit des Sabrodinokreises durch ihre Spenden oder aktive Teilnahme möglich machten“, freut sich Regina Möller, Initiatorin des Arbeitskreises Sabrodino. Um 16 Uhr wird gemeinsam Kaffee getrunken im Bugenhagenheim. Pastor Heye Osterwald, damaliger Propst im Kaliningrader Gebiet / Nordostpreußen, wird dabei sein. Er und das Ehepaar Marxen aus Stapelfeld werden im Anschluss, etwa um 16.30 Uhr, über die Projekte informieren, die aktuell schwerpunktmäßig unterstützt werden.




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