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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 06:13 Uhr

Bad Oldesloe : Arbeitskreis im Arbeitskreis

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Mitglieder des bisherigen AK Hude arbeiten zukünftig in der neuen Oldesloer Innenstadt-Gruppe mit. Die umfasst Gewerbetreibende aus allen Bereichen der Innenstadt.

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erstellt am 12.Nov.2015 | 11:53 Uhr

Nein, von einer Auflösung des Arbeitskreises Hude könne keine Rede sein. „Auf gar keinen Fall!“, betont Marco Pless vom Alltours-Reisebüro und einer der Mitstreiter in dem kleinen Gewerbeverein. „Wir sind interessierte Kaufleute, die was für die Innenstadt tun wollen. Das weitet sich immer weiter aus. Da ist ein neuer Zusammenschluss nur logisch“, erklärt er.

Konkret bedeutet das, dass es den AK Hude zwar nicht mehr geben wird, dessen (ehemalige) Mitstreiter sich aber zukünftig in der neu formierten Innenstadt-Gruppe um Maik Neudek engagieren wollen. Auf diesem Wege sollen auch die Veranstaltungen des Arbeitskreises wie beispielsweise dieser Tage der erfolgreiche Laternenumzug oder das Anmalen der Hude erhalten bleiben wenn nicht sogar noch weiterentwickelt werden. „In kurzer Zeit haben relativ viele Läden zu gemacht. Da muss man sich Gedanken machen“, sagt Pless: „Das hat vielleicht dem einen oder anderen die Augen geöffnet.“ Eva Dietrich von Street One ergänzt: „Wer soll in die Hufe kommen, wenn nicht wir? Kleinstaaterei ist doof – dann macht ein AK Hude nicht mehr wirklich Sinn.“ Die neue Gruppe spanne ein Netzwerk vom Besttor über die Hude, den Marktplatz bis zum Ende der Hindenburgstraße.

Marco Pless: „Wir wollen aber bewusst keinen Verein oder eine Gesellschaft gründen. Dann hat man gleich Ämter, die besetzt werden müssen.“ „Sitzungen, Jahresabschluss, Beiträge – das ist zu viel Verwaltungskram“, pflichtet ihm Eva Dietrich bei: „Es ist doch toll. Viele bringen sich ein, wir können spontan handeln. Es funktioniert eben auch anders. Bad Oldesloe ist eine tolle Stadt und wir wollen alle was dafür tun, weil sie es wert ist.“ Ein Verein hätte gar nicht neu gegründet werden müssen, denn mit der ehemaligen Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) gäbe es den ja. Die befindet sich derzeit allerdings mangels Mitstreitern in Liquidation. Eva Dietrich: „Es sprechen mehr Punkte dagegen als dafür, die GOK zu übernehmen.“

So ein loser Bund stößt allerdings auch an Grenzen. Wenn für Aktionen etwas verbindlich gebucht werden soll, wer unterschreibt denn dann den Vertrag? Wer haftet letztendlich? „Das ist noch in der Klärung“, sagt Marco Pless. Den nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 3. Januar wird der neue Zusammenschuss bereits organisieren. „Winterzauber“ soll das Motto heißen. „Wir haben ganz viele Ideen und sind in der Phase zu klären, was realisierbar ist“, schildert Eva Dietrich den aktuellen Planungsstand. Die Formalien werden ganz einfach geregelt: Die Stadt hat die Veranstalter-Rolle übernommen und steuert aus dem Haushalt 4000 Euro bei. Ob das ein Modell für die Zukunft ist, ist noch nicht abschließend geklärt.

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