Bad Oldesloe : „Antonia“ ist die Supernase

Hundeführer Marc-Oliver Ahrens und Spürnase Antonia im Kreise des Kindergartens Stoppelhopser aus dem Rümpeler Weg in Bad Oldesloe.
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Hundeführer Marc-Oliver Ahrens und Spürnase Antonia im Kreise des Kindergartens Stoppelhopser aus dem Rümpeler Weg in Bad Oldesloe.

Stoppelhopser-Kinder statten der Oldesloer Polizei einen Besuch ab und sind beeindruckt

shz.de von
23. Juni 2014, 06:00 Uhr

Antonia ist eine Schäferhündin, aber was für eine!. Sie ist mit ihrer superfeinen Nase etwas Besonderes und bildet gemeinsam mit Marc-Oliver Ahrens von der Polizeizentralstation Bad Oldesloe ein nahezu unschlagbares Team.

Besonders wenn es um Drogen oder Geld geht, ist Antonia gefragt und unterstützt mit ihrer feinen Nase die Arbeit der Polizei, wo immer es geht. Trotz ihrer acht Jahre hat Antonia immer noch ihr „Knickohr“, das schon auffiel, als sie als neuer Begleiter ihres Herrchens vorgestellt wurde. Jetzt bewies Antonia ihr Können, als 22 Kinder aus der Kindertagesstätte „Stoppelhopser“ aus dem Rümpeler Weg der Oldesleor Polizei einen Besuch abstatteten.

„Wir laden jeden Kindergarten aus Bad Oldesloe und unserem übrigen Zuständigkeitsbereich gern einmal im Jahr ein, uns zu besuchen und die Arbeit der Polizei kennenzulernen“, betreibt Marc-Oliver Ahrens Werbung in eigeneer Sache. Mit dieser präventiven Arbeit könne man nicht nur die Arbeit der Polizei wiedergeben, sondern auch ein wenig auf die Kinder einwirken. Man könne gar nicht früh genug damit beginnen, den Kindern zu erklären, dass es Mein und Dein gibt, dass man immer die Polizei rufen soll, wenn man Beobachtungen macht, die ungewöhnlich sind und die möglicherweise eine Straftat bedeuten.

Bei dieser Begegnung lernten die Kinder nicht nur Antonia kennen und lieben, sie durften auch bei der Kripo vorbeischauen, ihre Fingerabdrücke nehmen, durften die Zellen besichtigen und im Streifenwagen sitzen und sich alles ganz genau ansehen. Sogar ein fröhliches „Hallo Südwind“ riefen sie als Chor per Funk der Einsatzleitstelle in Lübeck entgegen. Die wiederum antwortete prompt mit „Hallo Kinder“.

Und am Ende des geleungenen Besuches verteilte Ahrens Kollegin Tanja Köster noch für alle Kinder jeweils zwei Malbücher.

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