Anspruch, Widerspruch, Zuspruch

wiedenroth
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28. Mai 2011, 10:56 Uhr

Widerspruch: Es war eine schwere Geburt nach langen Wehen: Die Ahrensburger Stadtverordneten haben grünes Licht für die Nordtangente gegeben. Genau genommen für die Planung, wo die Trasse langführen soll. Die Diskussion ist damit nicht beendet, zumal sich Ahrensburg auch noch mit Delingsdorf abstimmen muss. Dass die Nachbargemeinde die Trasse, die auf ihrem Gebiet verläuft, möglichst dicht an Ahrensburg und damit ans Gartenholz haben möchte ist verständlich. Dass es so kommt, ist allerdings wenig wahrscheinlich. Schließlich werden in das Planfeststellungsverfahren auch die Belange der Gartenhölzer und der natürlichen Gegebenheiten einfließen. Außerdem ist eine direkte Verbindung zum Gewerbegebiet Beimoorweg und zum Bahnhof Gartenholz auch ein Vorteil für die Delingsdorfer. Es reicht nicht, den Umstieg auf die Bahn zu fordern, man muss es den Menschen auch möglichst leicht machen. Auch wenn man dafür eine neue Straße bauen muss.

Realitätsnah: Wenn das so weitergeht mit Stormini, lohnt sich das Arbeiten dort bald nicht mehr. Eigentlich sollten die Mädchen und Jungen in der Kinderstadt lernen, wie die Arbeitswelt und die Demokratie funktionieren. 2010 kam die Agentur und damit die Arbeitslosigkeit dazu. Vermutlich hat das Arbeitslosengeld nicht gereicht, denn in diesem Jahr sind auch das Finanzamt und die Steuern dabei. Jeden fünften Stormi müssen die Kinder abgeben - schließlich müssen die Arbeitslosen und Kranken ja auch finanziert werden. Ganz korrekt ist das natürlich nicht, aber nächstes Jahr kann man ja noch Arbeitslosen - und Krankenversicherung einführen. Und 2013 den Solidaritätszuschlag und den Erneuerbare-Energien-Aufschlag. Dann wäre allerdings die Gründung von Gewerkschaften überfällig: Wovon soll man das denn alles bezahlen, wenn es keine Lohnerhöhung gibt! Wir wissen nur nicht, ob die Sparkasse dabei mitspielt und die Geldmenge ausweitet. Damit gibt es ja nicht nur gute Erfahrungen.

Einarmig: Amtsfeuerwehrfest Bad Oldesloe-Land in Lasbek, und die Barkhorster Wehr ist nicht dabei? Was eigentlich undenkbar ist, ist geschehen. Aber unser Karikaturist Götz Wiedenroth hat eine Lösung gefunden, wie die Barkhorster sich doch noch in den Wettbewerb einbringen können.

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