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Ahrensburg : „Anna“ spricht in der St. Johanneskirche

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gebürtige Ahrensburgerin kehrt mit Ein-Personen-Stück in ihre Heimatstadt zurück.

von
erstellt am 22.Sep.2014 | 05:45 Uhr

Johanna Debes wuchs in einer Wohngemeinschaft „mitten im Wald“ in Ahrensburg auf. Ihre Schulzeit auf der Stormarnschule war geprägt von musischer Betätigung im Orchester und beim Theaterspielen. Nach dem Abitur 2005 lebte und arbeitete sie für eineinhalb Jahre in einer brasilianischen Favela, wo sie Kinder und Jugendliche im Geigenspiel unterrichtet und ein Musiktheaterprojekt ins Leben ruft. Von dem leidenschaftlichen Teatro Oficina in Sao Paulo inspiriert, entschließt sie sich zu einer Schauspielausbildung und geht 2010 von Sao Paulo direkt nach Berlin ans Michael Tschechow Studio. Dort hat sie auch „Hier spricht Anna“ entwickelt. Mit dem Ein-Personen-Stück, dass sie seit vier Jahren erfolgreich in Schulen, auf Tagungen und in Einrichtungen spielt, kehrt Johanna Debes am morgigen Dienstag nach Ahrensburg zurück. Um 17 Uhr lädt der Förderverein in die St. Johanneskirche ein.

Ihr Stück ist frei erzählt nach dem Buch „Hallo, Mr. Gott, hier spricht Anna“, das auf einer wahren Begebenheit beruht und unter dem Pseudonym Fynn veröffentlicht wurde. Inhalt: Im London der 1930er-Jahre trifft der 19-jährige Fynn zufällig ein fünfjähriges Mädchen namens Anna, das von zu Hause ausgerissen ist, vermutlich weil es von jemandem geschlagen wurde. Anna will ein Engel werden, doch weiß sie nicht, wo sie denn die Flügel herbekommt. Anna erklärt Fynn die Welt. Die kompliziertesten, oft theologischen oder philosophischen Zusammenhänge fasst sie in ihre einfachen Worte: „Der Unnerschied von einen Menschen und einen Engel ist ganz einfach: Das meiste von ein Engel ist innen, und das meiste von ein Menschen ist außen...“. Drei Jahre lebt Anna bei Fynn, bis sie bei einem Unfall ums Leben kommt und wirklich zum Engel wird.

Das Stück ist für Kinder ab der 3. Klasse und Erwachsene geeignet. Es ist eine Ermutigung für Menschen, die Zuversicht suchen. In der Erzählung wechselt Johanna Debes zwischen den Figuren Anna und Fynn. Nach der Aufführung steht sie für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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