Anlagentechnik der Zukunft

Die Besten ihres Jahrganges (v.l.): Florian Zander, Inari Scholz  und Lukas Pohl. Rechts Innungsobermeister Thomas Neumeister.
Die Besten ihres Jahrganges (v.l.): Florian Zander, Inari Scholz und Lukas Pohl. Rechts Innungsobermeister Thomas Neumeister.

Freisprechung der Innung für Sanitär, Heizung und Klima aus Stormarn in Ahrensburg. 21 von 24 Auszubildenden haben ihre Prüfung bestanden, der beste kommt aus Lütjensee.

shz.de von
04. Februar 2014, 00:34 Uhr

21 junge männliche und weibliche Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik haben ihre Gesellenprüfung bestanden. Ingbert Harms, Studiendirektor (Abteilungsleiter Metalltechnik) der beruflichen Schulen Kreis Stormarn in Ahrensburg, Innungsobermeister Thomas Neumeister und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Stormarn, Adelbert Fritz, nahmen die feierliche Freisprechung vor.

Im ersten Lehrjahr ist nach der gemeinsamen Grundausbildung eine Fachbildung in vier Handlungsfeldern möglich: in Wasser-, Wärme- und Lufttechnik sowie Umwelttechnik in erneuerbare Energien.

Bei der Gesellenprüfung Anlagenmechaniker/in handelt es sich um eine ganzheitliche Aufgabenstellung, von der Planung bis zur Fertigstellung des Werkauftrages und endet mit der Übergabe an den Kunden. Die jetzt freigesprochenen Auszubildenden hatten den Auftrag, ihren praktischen Teil in 19 Stunden vorzunehmen – planen, erforderliches Material ermitteln, Werkzeuge zusammenstellen und ausführen – zusätzlich die theoretische Prüfungsaufgabe in zwei mal drei Stunden.

Von 21 von 24 Nachwuchskräften die angetreten waren, haben bestanden. Der Beste, Florian Zander, von der Firma Karl Otto aus Lütjensee, bestand mit einer glatten Eins, gefolgt von Inari Scholz (Handwerkergemeinschaft Todendorf) und Lukas Pohl (Beutel & Kolbe, Reinfeld).

Einigen der Ex-Auszubildenden konnte der „Europass Mobilitätsnachweise“ übergeben werden. Eine ganz Auszeichnung, die diejenigen, die im Rahmen ihrer Ausbildung an einem sechs wöchigen Austauschprogramm des Deutsch-Französischen Sekretariats (DFS) teilgenommen haben. Elf Auszubildende aus Stormarn hatten davon Gebrauch gemacht und waren an der französischen Küste in Toulon tätig. Das staatliche Schüler-Austauschprogramm soll die europäische Mobilität von gewerblichen Auszubildenden fördern und der Völkerverständigung dienen.




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