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Stormarner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 00:00 Uhr

Grosshandorf : An der Quote hapert es noch

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Für Großhansdorf ist ein flächendeckendes Glasfasernetz geplant. Dazu sind im Juni Infoveranstaltungen geplant.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2016 | 11:40 Uhr

Die Stadtwerke Geesthacht und die HanseWerk-Gruppe wollen ein flächendeckendes Glasfasernetz in Großhansdorf bauen. Voraussetzung: 40 Prozent der Haushalte müssen einen Vertrag für ein „tohuus.media“-Produkt abschließen. Für die Vermarktung und den Ausbau wurde die Gemeinde in zwei Bauabschnitte unterteilt: Großhansdorf und Schmalenbeck.

Für Großhansdorf endete die Frist am 20. Mai. „Wir haben die notwendige Anzahl der Verträge nicht ganz erreicht, sind aber sehr zufrieden“, sagt Dennis Ressel, Bereichsleiter der Stadtwerke Geesthacht. Bislang möchte knapp jeder dritte Haushalt Glasfaser, aber täglich würden noch Verträge und Anfragen auch aus Schmalenbeck eintreffen. Deshalb wird es mit dem 22. Juli jetzt einen gemeinsamen Endtermin für die Abgabe der Verträge für ganz Großhansdorf geben.

„Und den Wünschen nach weiteren Beratungen kommen wir gerne nach“, so Ressel. Am Dienstag, 7. Juni, und Mittwoch, 15. Juni, jeweils um 19 Uhr im Waldreitersaal sind zwei weitere Infoabende geplant. Bürgermeister Janhinnerk Voß wird die Ergebnisse der Fragebogen-Aktion vorstellen, die Stadtwerke Geesthacht und die Hanse-Werk Gruppe werden das Ausbauprojekt und die Angebote vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Bislang fragen die Großhansdorfer vor allem nach dem Unterschied zwischen einem Glasfaser- und einem herkömmlichen Internet-Anschluss, den Abläufen, wenn man Mieter ist, und danach, wie kompliziert ein Wechsel ist. Diese Fragen klären die Stadtwerke nicht nur auf der Info-Veranstaltung, sondern auch an den Beratungstagen, am mobilen Infostand, telefonisch oder auf Wunsch auch zu Hause. Zudem finden die Bürger in der extra dafür aufgestellten „tohuus Telefonzelle“ vor dem Rathaus rund um die Uhr alle Unterlagen und Verträge, die sie dort auch in einen Briefkasten einwerfen können.

Die Gemeindevertreter waren sich bei der Unterstützung des Projektes einig, da eine gute Breitbandversorgung ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Wohn- oder Gewerbestandorts ist. Wenn das Glasfasernetz jetzt nicht komme, werde Großhansdorf für viele Jahre hinterherhinken. Informationen unter www.grosshansdorf.de/breitband sowie unter www.tohuus.media.

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