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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 10:33 Uhr

An der Krippe Geschichten lauschen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Krippenstunden in der Peter-Paul-Kirche werden neben Gisela Zabel und Waltraut Küssner jetzt auch von Regina Augustin gestaltet

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2014 | 15:07 Uhr

Die Adventszeit beginnt. In der Peter-Paul-Kirche wurde gestern nicht nur der große Adventskranz aufgehängt, sondern auch die Krippe aufgebaut. Wie in jedem Jahr laden Maria und Josef, die Hirten mit ihren Schafen und natürlich der Ochse und der Esel alle Kirchenbesucher ein, sich die schöne Krippe vor dem Altarraum anzusehen. Und natürlich gibt es auch wieder die beliebten Krippenstunden mit Geschichten und Liedern für Kinder mit ihren Eltern und Großeltern.

Waltraut Küssner und Gisela Zabel, die die Krippenstunden seit vielen Jahren in der Adventszeit anbieten, bekommen mit Regina Augustin erstmals Verstärkung. Die 43-Jährige wird zusammen mit den beiden Seniorinnen an drei Mittwochnachmittagen im Dezember Geschichten an der Krippe erzählen. Dabei steht der Engel Gabriel im Mittelpunkt, der dem Priester Zaccharias im Tempel zu Jerusalem verkündet, dass er und seine Frau Elisabeth Eltern eines Sohnes werden. Doch da Zacharias und Elisabeth schon sehr alt sind, glaubt der Priester dem Engel nicht. Als Strafe für seine Ungläubigkeit verliert er daraufhin seine Stimme, bis sein Sohn Johannes geboren wird. Und Elisabeth, die Cousine der ebenfalls schwangeren Maria, ist überglücklich, dass sie in ihrem hohen Alter noch einen Sohn gebären wird.

Diese biblische Erzählung im Neuen Testament ist eher unbekannt. Zur Weihnachtskrippe in der Peter-Paul-Kirche gehören aber die großen Keramikfiguren des Zacharias und der schwangeren Elisabeth mit dazu, so dass die Kinder sie beim Erzählen der Geschichte betrachten und auch anfassen können.

Regina Augustin ist seit ihrem sechsten Lebensjahr in der Evangelischen Kirchengemeinde aktiv und besuchte die Krippenstunden früher selbst mit ihren beiden Kindern. Außerdem half sie viele Jahre lang bei der Gestaltung der Kindergottesdienste mit.

„Es ist schön, dass wir eine jüngere Erzählerin dabei haben“, sagt Gisela Zabel, die alle Kinder ab fünf Jahre mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern zu den Krippenstunden einlädt. Sie finden in diesem Jahr jeweils mittwochs statt, und zwar am 3., 10. und 17. Dezember um jeweils 15 Uhr. Rund um die Krippe werden Stühle aufgestellt. Die Kinder singen zusammen Lieder und lauschen den Geschichten, bevor zum Abschluss jedes Kind ein Teelicht bekommt und die Gruppe dann gemeinsam singend durch das Kirchenschiff läuft.

Diese Einstimmung auf Weihnachten sei mal etwas anderes, als die hektische und laute Stimmung in den Innenstädten und Geschäften, so Gisela Zabel. Natürlich ist die Krippe noch nicht komplett, denn vor jeder Krippenstunde kommen neue Figuren, wie die Heiligen drei Könige und ganz am Schluss das Jesuskind dazu. „Man wird selbst wieder ein bisschen zum Kind, wenn man vor dieser Krippe steht“, sagt Regina Augustin.

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