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Stormarner Tageblatt

22. September 2017 | 01:01 Uhr

Bad Oldesloe : An 10 000 Haustüren klingeln

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Alexander Wagner (30) kandidiert im Bundestagswahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte für die SPD als Nachfolger von Franz Thönnes.

Auf Franz Thönnes folgt Alexander Wagner. Der 30-Jährige aus Westerrade im Kreis Segeberg ist der Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte.

Wagner der Politikwissenschaften in Kiel studierte, war mehrere Jahre Büroleiter von Franz Thönnes und anschließend persönlicher Referent des Kieler Wirtschaftsministers. In Bad Segeberg engagiert sich im SPD-Kreisvorstand und ist Mitglied des Kreistags. Neben der Politik trifft man ihn auf dem Sportplatz: Er ist Vorsitzender des SV Wahlstedt, bei dem er auch Fußball spielt. Als jüngster SPD-Kandidat im Land setzt er auf ein junges Team. Sein Kontrahent ist Gero Storjohann, der seit 2002 für die CDU im Bundestag sitzt und den Wahlkreis seit 2005 immer direkt gegen Wagners Vorgänger Franz Thönnes gewonnen hatte.

Mit 300 Plakaten, 130  000 Flyern und „Klinken putzen“ möchte Wagner „30 plus x Prozent“ einfahren und den Wahlkreis direkt gewinnen: „Die Menschen in der Region wollen frischen Wind und neue Ideen“, ist er überzeugt. Selbst wenn er gegen Storjohann verliert: Mit Listenplatz sieben hat Wagner gute Chancen auf einen Sitz im Bundestag.

„Wagner wird an mindestens 10  000 Haustüren klingeln“, sagt Frederik Digulla. Der 26-Jährige aus Wahlstedt ist Wagners ehrenamtlicher, aber erfahrener Wahlkampfleiter. Ergänzt wird das junge Team durch Christina Schubert. Die 26-jährige Kielerin unterstützt Wagner im Rahmen einer halben Stelle bei Öffentlichkeitsarbeit und Organisation. Gemeinsam mit den Jusos werde es auch kreative Wahlkampfformen wie „laufende Kartons“ geben.

„Ich stehe für eine moderne Stil-Politik zum Anfassen und setze auf Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Wagner, der „bei Sommerfesten, Flohmärkten, Fußballspielen oder einfach auf der Straße mit den Menschen ins Gespräch kommen“ möchte. Auch telefonisch, per SMS oder über WhatsApp ist er unter (0176) 2343  6592 erreichbar. Inhaltlich setzt Wagner wie Thönnes auf das Thema gute Arbeit, tritt für ein Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeit ein und ist gegen „sachgrundlos“ befristete Arbeitsverhältnisse.

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