Bad Oldesloe : Amtsneubau schreitet voran

Die Betonarbeiten am Dach des Amtsneubaus in der Louise-Zietz-Straße sind abgeschlossen. Jetzt wird die Fassade gemacht.
Die Betonarbeiten am Dach des Amtsneubaus in der Louise-Zietz-Straße sind abgeschlossen. Jetzt wird die Fassade gemacht.

Soll die Dachfläche für den Bau einer Solaranlage vermietet werden? Die Politik soll dazu einen Grundsatzbeschluss fassen.

shz.de von
23. Januar 2018, 10:38 Uhr

Sollen auf dem Dach des Amtsneubau Solaranlagen zur Stromgewinnung aufgestellt werden? „Es ist bisher nur eine Idee“, so Verwaltungsleiter Steffen Mielczarek. Genau geht es darum, dass nicht das Amt die Solaranlagen baut und betreibt, sondern dass die Dachfläche für den Bau von Solaranlagen vermietet wird. Auf der Amtsausschusssitzung am Montag, 29. Januar, soll sich die Politik mit dem Thema befassen und einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fassen.

„Unser Architekt ist angesprochen worden, dass entsprechende Flächen für Solaranlagen gesucht werden“, so Mielczarek. Auch seitens des Amtes gab es bereits Überlegungen, dort auf dem Dach Solarmodule aufzustellen, um die Energiesparverordnung (EnEV) zu erfüllen. „Das wäre aber nicht wirtschaftlich gewesen“, sagte Mielczarek. Beim Amtsneubau wird die Energiesparverordnung durch ein Blockheizkraftwerk erfüllt. Um wie viele Solarmodule es sich handeln könnte, wie groß die zu vermietende Fläche sein könnte und wie hoch die Mieteinnahmen sein könnten, das steht alles noch nicht genau fest. Für die Anmietung der überzähligen Büroräume im Obergeschoss zum 1. Januar 2019 gibt es hingegen schon einen Interessenten. „Wir stehen in Verhandlungen mit dem Kreis Stormarn. Allerdings sind wir uns noch nicht über die Höhe der Miete einig“, so Mielczarek. Auch das wird Thema auf der Amtsausschusssitzung sein.

Die Fortschritte bei dem rund 4,65 Millionen teuren Amtsneubau in der Louise-Zietz-Straße sind nicht zu übersehen. Die Betonarbeiten auf dem Dach sind abgeschlossen. Jetzt geht es an die Fassadenarbeiten“, sagte Mielczarek. Der Kostenplan wurde bisher eingehalten. „Im Zeitplan hinken wir ein wenig hinterher“, so der Verwaltungsleiter. Aber das sei wieder einzuholen, so dass der Umzugstermin mit Dezember 2018 zunächst stehen bleibt. „Wir haben bis dahin noch unsere jetzigen Räume gemietet. Haben allerdings eine Option auf eine Verlängerung“, meinte Mielczarek. Auf der Amtsausschusssitzung am Montag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr im neuen Rümpeler Feuerwehrgerätehaus wird es einen Bericht zum Stand der Bauarbeiten geben. Ein weiteres Thema ist die Kommunalwahl am Sonntag, 6. Mai. Dafür muss ein Gemeindewahlleiter/Gemeindewahlleiterin und ein entsprechender Stellvertreter sowie der Gemeindewahlausschuss gewählt werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen