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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 23:26 Uhr

Final Four : Am Ende soll gejubelt werden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Reinfeld/Hamberges Handballerinnen peilen bei Endturnier um den HVSH-Pokal das Finale an. Eine Spielerin kann dabei mit fünf Teilnahmen am Final Four als Stammgast bezeichnet werden.

Sie ist mittlerweile Stammgast, wenn die vier besten Pokal-Mannschaften Schleswig-Holsteins den Cup-Gewinner unter sich ausspielen: Anna-Lena Tetzlaff. Die Rückraumspielerin der HSG Reinfeld/Hamberge wird heute bereits zum fünften Mal am „Final Four“ teilnehmen. Über das Ziel mit den Stormarnerinnen, die bereits zum zweiten Mal in Folge bei der Veranstaltung dabei sind, gibt es keine zwei Meinungen. „Wir haben uns den Finaleinzug fest vorgenommen. An guten Tagen können wir jeden schlagen. Wir fahren ja nicht nach Altenholz, um nicht zu versuchen, jeden Gegner zu schlagen“, bekräftigt die Akteurin mit mehrjähriger Oberliga-Erfahrung.

Im vergangenen Jahr feierte die HSG eine durchaus gelungene Premiere, scheiterte erst im Finale am SV Henstedt-Ulzburg, heimste aber Lob von allen Seiten ein. Die Chancen stehen gut, auch in diesem Jahr zumindest wieder das morgige Endspiel zu erreichen. Zunächst wartet im Halbfinale heute (16 Uhr) die HSG Kremperheide/Münsterdorf. „Über die Mannschaft wissen wir nicht sehr viel, außer, dass sie viele Tore wirft, sich aber auch viele fängt. Unser Anspruch muss es sein, dieses Team zu besiegen“, sagt Trainer Detfred Dörling: „Ein Ausscheiden gegen eine Mannschaft, die in ihrer Landesliga nur im Mittelfeld steht, wäre überraschend. Wir sollten das Spiel zwar nicht auf die leichte Schulter nehmen, trotzdem hat es für mich im Prinzip eher vorbereitenden Charakter mit Blick auf das Finale. Wir werden da wohl auch taktisch etwas ausprobieren.“ Fehlen wird dabei Top-Werferin Sina Rostek.

Im anderen Halbfinale trifft heute (18 Uhr) der MTV Heide (Landesliga Staffel Nord) auf Drittligist SV Henstedt-Ulzburg – die Chancen auf eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels stehen also nicht schlecht.

Welche Bedeutung das Final Four bei den Stormarnerinnen hat, zeigt die Tatsache, dass unter der Woche mit Albrecht Uhlemayr einer der Hauptsponsoren extra aus Bayern angereist war, um beim Training neue Trikots zu präsentieren, die Glück für ein erfolgreiches Pokalwochenende bringen sollen. Trainer Detfred Dörling bekräftigt: „Enttäuschend wäre es nur, wenn wir gegen Kremperheide verlieren. Dass das nicht passiert, haben wir letztlich selbst in der Hand. Für mich ist es wichtig, nicht schlechter als im vergangenen Jahr dazustehen.“

Eine Spielerin, die 2014 bereits gegen den SVHU auf der Platte stand, ist Sandra Bernert. Sie erhofft sich einen Schub für den Kampf um den noch möglichen Oberliga-Aufstieg. „Sollten wir in die Aufstiegsrunde kommen, wäre es gut, wenn wir positive Energie aus dem Final Four mitnehmen könnten“, sagt Bernert.

Ihr Coach dämpft bei aller Euphorie dennoch die Erwartungen: „Um im möglichen Finale gegen Henstedt-Ulzburg zu gewinnen, müsste alles zusammenkommen und jede Spielerin ihr Potenzial ausschöpft“, sagt Dörling. An Anna-Lena Tetzlaff soll es dabei nicht liegen. „Wir wollen die ärgern“, verspricht sie.

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