Überraschung verpasst : „Am Ende fehlte das Glück“

Laura Beth (am Ball) und die Handballerinnen der  HSG Reinfeld/Hamberge unterlagen Spitzenreiter SG Todesfelde/Leezen im Topspiel der SH-Liga.
Laura Beth (am Ball) und die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge unterlagen Spitzenreiter SG Todesfelde/Leezen im Topspiel der SH-Liga.

Trainer Detfred Dörling ist zufrieden mit Leistung der Reinfelder SH-Liga-Handballerinnen beim 32:34 gegen Klassenprimus Todesfelde/Leezen. Die Gäste zogen erst in der Schlussphase davon.

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04. März 2014, 06:00 Uhr

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge hatten den unangefochtenen Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen am Rande einer Niederlage, verloren am Ende jedoch knapp mit 32:34 (17:16). „Es war ein tolles Spiel, die Mannschaft hat alles umgesetzt“, freute sich Trainer Detfred Dörling über die überzeugende Vorstellung seines Teams. „Leider fehlte am Ende das Glück.“

Die Stormarnerinnen fanden gut in die Partie und erarbeiteten sich eine Drei-Tore-Führung (8:5). Bis zum 15:12 gelang Todesfeldes Haupttorschützin Franziska Haupt, die mit einem Zweitspielrecht auch für den Drittligisten TSV Travemünde auf Torejagd geht, nur ein einziger Treffer. Am Ende waren es fünf.

Als dann zwei Reinfelderinnen gleichzeitig für zwei Minuten auf die Bank mussten, verkürzte der Klassenprimus bis zur Pause auf ein Tor. Nach dem 21:19 jedoch kassiert die Dörling-Sieben vier Gegentreffer in Folge zum 21:23. „Wir haben vorne Pässe zu früh gespielt, keinen Abschluss gefunden und sind hinten nicht eingerückt und haben spekuliert“, ärgerte sich der Coach. Von der 46. bis zur 54. Minute spielte die HSG dann ständig in Unterzahl und stand zwei Mal sogar nur mit vier Feldspielerinnen auf dem Platz. In doppelter Unterzahl erzielte das Team zwei Treffer zum 28:28. „Die Einstellung stimmte jetzt wieder“, so Dörling. Doch zu mehr reichte es nicht. Lina Tonding kassierte ihre dritte Zeitstrafe, die Gäste gingen wieder mit vier Toren in Führung und ließen sich diese nicht mehr nehmen. „Hätten wir doch immer so gespielt“, erklärte Dörling, der aus seiner Mannschaft Laura Beth und Anna-Lena Tetzlaff herausheben wollte. „Laura hat Franziska Haupt hervorragend aus dem Spiel genommen. Und Anna-Lena hat hinten aggressiv Löcher gestopft und vorne schöne Tore erzielt.“

Tore für die HSG: Lena Powierski (8/8), Janine Sachse (4), Anna-Lena Tetzlaff, Kerstin Albrecht, Laura Beth, Rika Tonding, Sandra Bernert (je 3), Lina Tonding, Maike Waldeck (je 2), Jessica Fuhlbrügge (1).

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