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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 02:44 Uhr

Grabau : Altes Wasserwerk wird zum Lagerraum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwei Jahre haben die Kommunalpolitiker darüber diskutiert, was mit dem Gebäude geschehen soll. Von dieser Lösung profitieren Gemeinde, Sportverein und Ausschuss.

Das ehemalige Wasserwerkgebäude neben dem Sportplatz des TSV Grabau wird zum Lagerraum umfunktioniert. Zwei Jahre haben die Kommunalpolitiker darüber diskutiert, was mit dem Gebäude geschehen soll. Nun entschieden die Gemeindevertreter sich für die Lagerraumlösung.

Das Wasserwerk ging 1978 zum Nulltarif von der Gemeinde an die Stadtwerke Bad Oldesloe, die die Wasserversorgung in Grabau übernommen hatten. „Schon damals wurde aber bereits ausgehandelt, sollte das Wasserwerk eines Tages nicht mehr gebraucht werden, es wieder kostenlos an die Gemeinde zurück geht“, sagte Bürgermeister Hans-Joachim Wendt. Für das Gebäude selbst musste Grabau zwar keinen Cent bezahlen, aber für den dazugehörigen Zaun und den Anschluss an die Kanalisation wurden rund 10 000 Euro fällig.

Es gab einige Pläne, was mit dem Gebäude passieren sollte. Es hätte als Unterkunft für den Jugendclub GRAJUKL dienen können. Allerdings hätte ein notwendiger Umbau, um das Gebäude so nutzen zu können, rund 50 000 Euro verschlungen. „Wir haben dann einen Ausschuss gebildet, der sich mit dem Thema befasst hat“, sagte Wendt. Der Ausschuss hat einen Plan erarbeitet, wonach das Wasserwerk für den Sportverein, der Gemeinde und dem Dorffestausschuss als Lager dienen soll. „Wir haben für die Gemeinde bisher keinen Abstellraum“, so Wendt. Vom Sportverein wird das Wasserwerk bereits dementsprechend genutzt.

Die Kommunalpolitiker haben sich auch davon verabschiedet, in das Gebäude eine Heizung einzubauen. Statt dessen soll jetzt nur eine Belüftung dafür sorgen, dass sich in dem Gebäude keine Feuchtigkeit bildet. Die Kosten für die Belüftung sind mit 500 bis 1000 Euro gering.

Beschlossen wurde von den Kommunalpolitikern auch für das Gebiet südlich der Rosenstraße, Rotdornweg, Grüner Weg und Steinkamp eine Bebauung in zweiter Reihe zuzulassen. Bisher stehen auf den meisten Grundstücken Doppelhäuser und nach hinten sind meist Grundstücke von rund 1000 Quadratmetern vorhanden. Auf diesen Grundstücken soll eine Bebauung jetzt zugelassen werden. Die entsprechenden Planungskosten übernimmt die Gemeinde. Allerdings kommt auf einige Anlieger nun eine Nachzahlung für den Abwasseranschluss hinzu. „Das gilt aber nur für Grundstücke, die tiefer als 50 Meter sind. Bis zu 50 Meter sind die Anschlusskosten mit der damaligen Gebühr gedeckt“, sagte Bürgermeister Wendt. Für die betreffenden Grundstücksbesitzer sind das Kosten von um die 1500 Euro.

Die Kommunalpolitiker haben jetzt den Entwurf zur Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nummer 1 genehmigt. Die Änderung gilt für rund 30 Grundstücke in dem Bereich.






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