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Alte Schulstraße ist wieder voll befahrbar

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Endlich ist die Alte Schulstraße fertig saniert und wieder voll befahrbar. Seit Mitte August wurde gebaut, und das verlangte insbesondere den ansässigen Firmen wie dem Biohof Fielmann und dem dänischen Geschäft Det Lille Hus allerhand Geduld ab.

„Alle haben sehr kooperativ mitgeholfen und Verständnis für die Baumaßnahme gezeigt“, bedankt sich Bürgermeisterin Ulrike Stentzler bei den Anliegern für ihre Geduld. Notwendig wurde der Straßenbau, um das Neubaugebiet (B-Plan 23) an die Versorgungsleitungen wie Entwässerung und Schmutzwasser anzuschließen. Dazu war bereits im Juli die teilweise Sperrung der Hamburger Straße und Einfahrt Am Hainholz wegen der Sielarbeiten zum Anschluss an das Regenrückhaltebecken Heierbek nötig. Insbesondere sollte auch der Generalentwässerungsplan für Lütjensee erfüllt werden, der das Niederschlagswasser, auch aus dem neuen Baugebiet, in den Kanal leitet. Bisher war es versickert, was nicht mehr zulässig ist. Die Kanäle wurden bis zur Hamburger Straße verlegt. Der Zweckverband Obere Bille hat sie ebenfalls rangehängt, um den Regenwasserhauptkanal und Trinkwasserleitungen zu erneuern. Die Gemeinde beschloss zudem, bei der Gelegenheit auch die Straßenoberfläche zu erneuern und die Gehwege neu zu gestalten. „Das war insgesamt günstiger, als die Straße in ein paar Jahren noch mal aufzureißen“, so Ulrike Stentzler. Die Straße wurde neu asphaltiert, die Gehwege auf der einen Seite verbreitert, sodass jetzt auch ein Kinderwagen genug Platz hat. Die Anwohner hatten sich mehrheitlich für die Maßnahme ausgesprochen. Sie zahlen 75 Prozent der Straßenerneuerung. Insgesamt kostet die gesamte Maßnahme geschätzte 255  000 Euro. Geschätzt, weil bei den Bauarbeiten meistens vorher nicht planbare Probleme auftauchen, so auch dieses Mal: „Es gab nicht verzeichnete Leitungen und Schichtenwasser musste abgepumpt werden“, erläutert die Bürgermeisterin. Die genaue Abrechnung und Aufdröselung der Kosten auf Erschließer, Zweckverband, Gemeinde und Anwohner erfolgt im kommenden Jahr.



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