zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

14. Dezember 2017 | 18:26 Uhr

Altbekannte Gesichter in neuer Konstellation

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Krempe | Jahrzehntelang hatten CDU und SPD in der Kremper Ratsversammlung das Sagen. In der letzten Ratsversammlung hatte die CDU (51,5 Prozent) einen leichten Vorsprung gegenüber der SPD (48,5 Prozent). Nun herrschen komplett neue politische Verhältnisse in der Marschenstadt. Mit den Freien Wählern Krempe (FWK) zieht frisches Blut in das Rathaus ein. Sie erhielten 29 Prozent der Stimmen. "Als neue Partei sind wir damit sehr zufrieden", sagte Vorsitzender Emil Goldnik, der in der vergangene Periode noch für die SPD im Rat gesessen hatte. Neu ist auch die Bürgergemeinschaft Krempe (BgK), unter deren Namen allerdings überwiegend alt bekannte Gesichter in die Ratsversammlung einziehen. SPD und CDU hatten sich zu dieser Gruppierung zusammengeschlossen. Ein bisschen bang war Bürgermeister und Spitzenkandidat Volker Haack bei dieser Sache. Am Ende ist er mit 63 Prozent aber sehr zufrieden: "Mit einem Stamm von Leuten, die Erfahrung haben, stehen wir für Kontinuität", sagte er am Wahlabend.

Überglücklich zeigte sich Lothar Schramm, der als Einzelkandidat ins Rennen gegangen war, nicht zuletzt um die Fahne seiner SPD aufrecht zu erhalten. Mit 7,7 Prozent der Stimmen ist er direkt gewählt. Noch gestern Abend kamen die Vorsitzenden beider Wählergemeinschaften auf ihn zu, um Kooperationsangebote zu unterbreiten. "Ich bin offen dafür", sagte Lothar Schramm, "verkaufe mich aber nicht unter Wert."

Als Direktkandidaten sind gewählt Volker Haack, Reinhard Riemann, Dr. Maria Meiners-Gefken, Thomas Kelting, Volker Nottelmann, Uta Müller (alle BGK), Lothar Schramm (Einzelbewerber); über Liste ziehen ein: Klaus-Peter von Hollen, Petra Stührwold (beide BGK), Bianca Lüke, Emil Goldnik, Carsten Musial, Gerd Kilbienski (alle FWK). Damit ist die Ratsversammlung von 17 auf 13 Sitze geschrumpft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen