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Trenthorster Superfoto 2015 : Alt und Neu ins Bild gesetzt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

7. Fotowettbewerb „Trenthorster Superfoto“ fängt Eindrücke aus der Region im Bild ein.

shz.de von
erstellt am 08.Mär.2015 | 09:39 Uhr

Ein verrosteter Ring, in dem ein Stück Holz steckt – so verschloss man einst in der Landwirtschaft mit einfachen Mitteln Zaun- und Stalltüren. Karin Klückmann-Iden entdeckte dieses Exemplar auf ihren Spaziergängen in Trenthorst und Umgebung. Gleich daneben sah sie ein heute übliches Sicherheitsschloss: Alt und neu ganz dicht beieinander. So traf die Hobby-Fotografin mit nur einem Klick mit ihrer Kamera das Thema des 7. Fotowettbewerbs „Trenthorster Superfoto“ und bekam für den Blick fürs Detail den dritten Platz. Auf dem ersten Rang konnte sich Melanie Henkel mit einem Stilleben platzieren. Sie fing den Kontrast zwischen Alt und Neu mit stilistischen Mitteln ein und konstruierte ein Bild mit einer farbigen, uralten Caro-Kaffeedose neben einer heute bekannten Caro-Dose und zwei Tassen Kaffee in Schwarz-Weiß. Frank-Michael Wölk hielt bei einem Spaziergang in Hamburg ein altes Backstein-Haus vor dem gläsernen Spiegel-Neubau fest, wofür er den zweiten belegte.

„Die Jury hat es sich auch diesmal mit der Platzierung nicht leicht gemacht“, so Dr. Rainer Oppermann vom Trenthorster Förderverein. Das „Superfoto“ steht jedes Jahr unter einem neuen Motto und soll Eindrücke aus der Region einfangen. Wobei, so Oppermann, der Begriff „regional“ nicht so streng genommen wird. Hamburg zähle durchaus noch dazu.

Viele Trenthorster stellten beim Wettbewerb alte und neue Fotos gegenüber: Eine Kuhherde auf den Weiden, den alten und neu restaurierten Wassertum in Wulmenau. Für Heiterkeit sorgte bei der Prämierung im Herrenhaus das Foto zweier Plüschtiere: Eines schon völlig abgegriffen, das andere neu und quietschgelb. Rainer Oppermann: „Das alte Kuscheltier kam abhanden, es wurde ein neues gekauft, dann fand sich das geliebte Tier aber wieder an.“ Er hofft, dass es im nächsten Jahr unter einem neuen Motto wieder so viele Einsendungen geben wird.

„Das Superfoto ist daraus entstanden, dass das, was wir hier im Institut machen, für viele aus der Region doch sehr weit weg ist. Wir möchten die Menschen aus der Umgebung mit einbeziehen.“

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