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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 12:21 Uhr

Als wäre es gestern gewesen ...

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fortsetzung der Reihe „Stormarn schwarzweiß 1949-1989“ – Reinbek im Zeitraffer der Fotografie

von
erstellt am 11.Feb.2014 | 00:33 Uhr

In den 1950er Jahren begann in Reinbek der Siedlungsausbau mit Rentnerwohnungen, Blockbebauung und Reihenhäusern am Cronsberg. In der 60er Jahren kamen Wohnblöcke, Punkthäuser und das moderne Zentrum um den Täby-Platz und die Nathan-Söderblom-Kirche in Klosterbergen. Doch auch Relikte des alten Reinbek wie die Maria-Magdalenen-Kirche, das Sophienbad oder die ehemalige Villa Dobbertin – hielt Raimund Marfels im Bild fest.

Die Entwicklung Reinbeks nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt Historikerin Dr. Karin Gröwer am 12. Februar um 19 Uhr im Schloss Reinbek auf. Ihr Bildvortrag gehört zur Reihe „Stormarn schwarzweiß. 1949-1989“, für die Fotos des Journalisten Raimund Marfels aus vier Jahrzehnten aufgearbeitet wurden.

Am früheren Landhausplatz, an der Ecke Bergstraße und Schmiedesberg, werden im Zeitraffer die Veränderungen besonders sichtbar. Die Stadtrechtsverleihung 1952 konnten die Bürger schon mit dem neuen Rathaus begehen, welches später noch mehrfach erweitert wurde.

Die Schlossstraße erhielt 1952 eine neue Brücke über die Bille, für die Arbeiten an der Hamburger Straße wurde 1954 eigens ein Lorengleis gelegt. Ein Neubau ersetzte 1963 den alten Bahnhof. Marfels verfolgte den Ausbau der Schulen und des Krankenhauses in Reinbek. Der Brand des Sachsenwald-Theaters war ebenso ein Thema wie das Emporwachsen des 20 Stockwerke hohen Sachsenwaldhochhauses oder der Bau des damals umstrittenen City-Centers mit dem Sachsenwald-Forum. Das Schloss Reinbek findet sich bereits auf frühen Fotografien, später lichtete Marfeks sowohl die Restaurierungen als auch die archäologischen Untersuchungen im Umfeld ab. Der Bilderreigen streift aber auch die Festumzüge zur 725-Jahr-Feier Reinbeks 1963 und zum 90-jährigen Bestehen des Schützenvereins 1964 dokumentieren das gesellige Leben in der Sachsenwaldstadt. Der Mühlenteich und der sich schlängelnde Lauf der Bille boten immer wieder Gelegenheiten für stimmungsvolle Naturfotos.

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