Seefeld : Alles Lüge: Verirrte Pistenraupe war PR-Coup

Die Geschichte um den Pistenbully war ein Fake.

Die Geschichte um den Pistenbully war ein Fake.

Der Tourismusverband aus dem österreichischen Seefeld hat sich die Geschichte ausgedacht - und Journalisten belogen.

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28. November 2016, 07:52 Uhr

Die Geschichte um den Pistenbully, der angeblich fälschlicherweise statt nach Seefeld in Tirol nach Seefeld in Schleswig-Holstein geliefert wurde, stimmt nicht - sie hat sich als PR-Coup des Tourismusverbands (TVB) des österreichischen Seefelds entpuppt. Viele Medien hatten über den Fall berichtet, auch svz.de. Dabei hatte der Verband auch der Deutschen Presseagentur „detailliert alles bestätigt“.

Wie sich jetzt herausstellt, waren alle Informationen gelogen:

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Die Deutsche Presseagentur hat am Sonntagabend alle Texte zu dem Fall zurückgezogen und darum gebeten, sie nicht weiter zu verbreiten.

In diesem Youtube-Video dokumentiert der Tourismusverband seinen Fake:

Es wird deutlich: Der Fahrer des Raupen-Transporters Zlatko, der angeblich den großen Umweg gefahren war, ist in Wirklichkeit Schauspieler. „Die Aktion sei immer größer geworden und immer aus dem Ruder gelaufen“, sagte TVB-Chef Elias Walser gegenüber ndr.de. Und dass er selbst bereue, die Aktion in Auftrag und Journalisten belogen zu haben. „Wir haben viel gelernt. Das machen wir nicht noch einmal.“

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