Alles für die Tafel

Ursula Assmann von der Trittauer Tafel zeigt hier erste Spenden, die schon für den Nikolausmarkt eingegangen sind.
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Ursula Assmann von der Trittauer Tafel zeigt hier erste Spenden, die schon für den Nikolausmarkt eingegangen sind.

Trittauer zeigen bereits große Spendenbereitschaft

shz.de von
31. Oktober 2013, 00:34 Uhr

In wenigen Wochen ist Weihnachten. Bei der Trittau Tafel wirft das Fest seine Schatten voraus. Die Küche steht voller Kartons voller Sachspenden, die von zehn Helfern durchsortiert und kategorisiert werden. Dann geht es später beim Aufbau im Zelt auf dem Nikolausmarkt schneller. Ursula Assmann, 2. Vorsitzende der Tafel, ist erfreut über die Spendenbereitschaft der Bürger. Weihnachtsdeko, Bücher, CDs, Spielzeug und vieles andere mehr wurde schon angeliefert. Die Sachspenden werden auf dem Nikolausmarkt am ersten Adventswochenende zu Schnäppchenpreisen verkauft. Das wissen die Leute inzwischen und stehen vor Öffnung des Marktes vor dem Zelt Schlange. Der Erlös, meist rund 2000 Euro, wird verwendet, um den Kunden der Tafel, wie die Bedürftigen respektvoll genannt werden, zu Weihnachten etwas Besonderes bieten zu können. 100 Familien werden wöchentlich von der Tafel mit gespendeten Lebensmitteln versorgt. Darunter 50 bis 60 Kinder, Alleinerziehende, Rentner mit geringem Einkommen, ausländische Mitbürger und Flüchtlinge. 30 Helfer und Fahrer packen mit an, sagt Ursula Assmann, die jetzt alle Aufgaben von der bisherigen Vorsitzenden Brigitte Muche übernommen hat, die verzogen ist. „Das ist ganz schön viel Arbeit am Schreibtisch: Briefe und Spendenbescheinigungen schreiben, spontan Ware abholen, viele Telefonate“, sagt sie. Am Ende macht die Arbeit Spaß, besonders, wenn man das Ergebnis sieht. Dank der Spendenbereitschaft können die Tafelmitarbeiter auch in diesem Jahr zum Fest die Tüten mit Besonderem wie Kaffee, Butter, Stollen und Marzipan füllen.


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