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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 05:45 Uhr

Alles dreht sich um Motoren

vom

Stormarn beteiligt sich erstmals an den Tagen der Industriekultur in der Metropolregion Hamburg

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Lütjensee | Nach dem großen Erfolg 2011 laden die zweiten "Tage der Industriekultur am Wasser" vom 17. bis 18. August erneut zu einer Entdeckungsreise in der Metropolregion Hamburg ein. Viele weithin unbekannte und verborgene Schätze der Industriegeschichte öffnen ihre Tore, zeigen ihre Technik und erzählen ihre Geschichte, in der immer wieder das Wasser eine Hauptrolle spielt.

100 historische Industrieanlagen und -museen zwischen Cuxhaven und Wismar, zwischen Munster und Eutin und erstmals auch in Stormarn öffnen sich dem Publikum mit besonderen Programmen: Führungen und Vorführungen, Besichtigungen und Mitmachaktionen erklären die historische Technik und Arbeitswelt. Das Angebot ist so vielfältig, wie die teilnehmenden Denkmale und bietet Programm für Technikbegeisterte, Kulturliebhaber und für Familien mit Kindern.

Aus Stormarn beteiligt sich das Motoren-Museum Schleswig-Holstein in Lütjensee, das rund 350 Motoren der Baujahre bis 1960 beherbergt. Anja Schütz, Tourismusmanagerin des Kreises Stormarn, freut sich sehr, dass nach langer Recherche doch noch ein Anbieter aus Stormarn gefunden wurde: "Es wäre sehr schade gewesen, wenn Stormarn bei dieser weitflächigen Veranstaltung der Metropolregion Hamburg nicht vertreten gewesen wäre!"

Spezialisiert hat sich das Museum auf norddeutsche Hersteller wie Wilhelm Poppe (Kiel) und Jastram bzw. HMG in Hamburg-Bergedorf. Von Jastram besitzt das Museum sogar das Firmenarchiv. Es gibt einen 1879 von Weise & Monski (Halle/Saale) hergestellten Pumpenmotor einer Wasserversorgung im Alten Land, ebenso wie zahlreiche Schiffsmaschinen der Hersteller B+W, MWM und MAN. Auch vom Frachtsegelschiff "Anny von Hamburg" steht der 1935 von den DWK (Kiel) erbaute Motor im Museum.

Am Sonnabend von 9 bis 15.30 Uhr werden Besucher des Motoren-Museums mit auf eine Zeitreise von 1874 bis 1960 genommen. Alle funktionsfähigen Schiffs-, Flug-, Auto- und stationären Motoren werden vorgeführt und erläutert. Zu jeder vollen Stunde wird der einzige gebaute Jastram Flugzeugmotor in Betrieb genommen. Und die Gäste erhalten eine Vorführung der Atmosphärischen Gaskraftmaschine aus dem Jahre 1874.Das komplette Programm, weitere Informationen zur Industriegeschichte der Metropolregion sowie detaillierte Informationen zu den Denkmälern und Fotos finden Sie auf der Website: www.tagederindustriekuItur-hamburg.de.

Kontakt: Motoren-Museum Schleswig-Holstein in Lütjensee, Großenseer Straße 18, Telefon (04154) 989631, Internet: www.motoren-museum.com

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