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Stormarner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 19:18 Uhr

Trendwende : Aller guten Dinge sind drei

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im dritten Anlauf will Fußball-Regionalligist SV Eichede ein Nachwuchsteam eines Bundesligisten besiegen. Am Sonntag (15 Uhr) kommt Hannover 96 II. Trainer Oliver Zapel wartet auf Spielgenehmigung für Jakub Heidenreich.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 08:00 Uhr

In der noch jungen Regionalliga-Saison konnte Aufsteiger SV Eichede gegen die Bundesliga-Nachwuchsteams bisher noch nichts Zählbares verbuchen. Beim SV Werder Bremen II mussten sich die Stormarner Fußballer trotz 60-minütiger Überzahl, am Ende mit einer 2:3-Niederlage im Gepäck auf den Heimweg machen. Noch schlimmer wurde es gegen den VfL Wolfsburg II. Gegen die Niedersachsen geriet das Team von Trainer Oliver Zapel im eigenen Stadion gleich mit 0:6 unter die Räder, wurde teilweise vorgeführt. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und so besteht die Hoffnung, dass am Sonntag (15 Uhr) vielleicht gegen die Reserve von Hannover 96 im Ernst-Wagener-Stadion etwas gehen könnte. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht. Zwar haben die „Bravehearts“ weder ähnliche finanziellen Mittel zur Verfügung noch eine ähnlich gute Ausbildung erhalten wie die U23-Kicker der Niedersachsen; doch beim 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Wilhelmshaven zeigten sich die Stormarner in einer guten Verfassung und waren dem Sieg sogar näher als der Gegner von der Jade.

Großen Anteil am Punktgewinn hatten Debütanten Arnold Lechler (traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:1) und der nach seiner Schambeinentzündung genesene Außenverteidiger Sebastian Meyer. „Beide haben das gut gemacht“, lobte Zapel, der auch in Zukunft auf Rotation setzen will. „Jeder Spieler erhält die Chance, sich über gute Leistungen anzubieten.“

Während sich Meyer und Lechler also wohl erneut Hoffnung machen dürfen im Kader zu sein, rückten zuletzt auch andere Kicker in den Fokus. Sollte die Spielgenehmigung rechtzeitig eintreffen, dürfte Neuzugang Jakub Heidenreich (wir berichteten) wohl von Beginn an auflaufen. Auch Ardian Sejdiu (kam vom FC St. Pauli II), so wie der nach einer Auszeit wieder zurück gekehrte Malte Buchholz sammelten zuletzt Spielpraxis in der SH-Ligatruppe der Stormarner und könnten eine Optionen gegen die Niedersachsen sein. Unter der Woche sind zudem die zuletzt verletzten Kevin Heitbrock und Michael Meyer wieder ins Training eingestiegen.

Der SVE-Coach lässt sich allerdings hinsichtlich der Startformation nicht in die Karten schauen, ließ nur verlauten: „Malte und Ardian sind noch nicht so weit, um über die volle Distanz zu gehen. Ein Einsatz käme wohl zu früh“, so Zapel. Gleiches gelte für Heitbrock und Meyer. Jan-Ole Rienhoff hingegen wird wieder mit von der Partie sein. Der Kapitän musste nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Wolfsburg II zuletzt ein Spiel pausieren und kehrt gegen Hannover 96 II wieder in die Innenverteidigung zurück. Doch egal, wer aufläuft, Oliver Zapel geht optimistisch an die Aufgabe heran: „Klar ist Hannover Favorit, doch wenn wir einen guten Tag erwischen, ist etwas drin“, glaubt der SVE-Coach fest daran, im dritten Anlauf ein Nachwuchsteam eines Bundesligisten in die Knie zwingen zu können.


Nicht dabei: Fynn Berndt (Bandscheibenprobleme), Petrik Krajinovic (Kreuzbandverletzung), Emanuel Bento (Muskelfaserriss).


Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr im Ernst-Wagener-Stadion

Schiedsrichter: André Schönheit (Lüneburg) mit den Assistenten Sebastian Trenkner und Christian Stein.

Voraussichtliche Aufstellung des SVE:Lucassen – Fischer (S. Meyer), Jan-Ole Rienhoff, Issahaku, Heidenreich – Koops, M. Hinkelmann - Kummerfeldt, Maltzahn, Kossowski – Huseni.

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