Aktiv-Region "Alsterland" will von anderen lernen

Rainer Löchelt, Vorsitzender der Aktiv-Region Alsterland. Foto: st
Rainer Löchelt, Vorsitzender der Aktiv-Region Alsterland. Foto: st

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20. Mai 2011, 08:29 Uhr

Ahrensburg | Ein 220 Kilometer langes Asphaltband durchzieht den brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Es bietet ein einzigartiges Erlebnis für alle auf Rollen und Rädern und ist mit Mitteln der EU finanziert worden. Rund 1,5 Millionen Gäste lockt die Flaeming-Skate jährlich nach Brandenburg und ist somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Eine 20-köpfige Delegation aus der Aktiv-Region Alsterland informierte sich jetzt über dieses und ein Dutzend weitere Projekte. Motto der mehrtägigen Exkursion: "von anderen lernen". Der Kontakt war im vergangenen Jahr entstanden, als Alsterland Gastgeber für eine brandenburgische Delegation war. Besucht wurden rund ein Dutzend Projekte in den Regionen "Fläming-Havel", "Rund um die Flaeming-Skate", "Havelland" und "Storchenland Prignitz", die mit EU-Mitteln gefördert wurden. Besonders beeindruckt waren die 20 Mitglieder der Delegation von der Flaeming-Skate. Mit Geschäftsführer Erik Scheidler verschafften sie sich selbst auf dem Fahrrad und auf Skatern ein Eindruck von der Qualität des Wegenetzes.

"Nach den geänderten EU-Förderbedingungen wäre eine Finanzierung jetzt nicht mehr denkbar", sagte Scheidler. Rainer Löchelt, Vorsitzender der Aktiv-Region Alsterland, bezweifelt zwar, das ein solches Netz in Schleswig-Holstein umsetzbar wäre. "Einige Dinge lassen sich aber durchaus übernehmen".

Am letzten Tag wurde das Otto-Lilienthal Centrum Stölln besucht, das das Leben und Wirken des Flug-Pioniers präsentiert.

"Das soll nicht der letzte Erfahrungsaustausch zwischen Brandenburg und Alsterland gewesen sein", waren sich am Ende die Exkursionsteilnehmer und die Akteure der dortigen Leader-Regionen einig.

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