Feuer in Stormarn : Ahrensburg: Unheimliche Brandserie geht weiter

Am Oldesloer Stoltenrieden musste die Wehr gestern mit der Drehleiter zu einem Wohnungsbrand ausrücken. Das Feuer war schnell gelöscht.
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Am Oldesloer Stoltenrieden musste die Wehr gestern mit der Drehleiter zu einem Wohnungsbrand ausrücken. Das Feuer war schnell gelöscht.

Erneut standen in der Nacht zu Sonntag zwei Autos in Ahrensburg in Flammen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

shz.de von
14. September 2014, 16:01 Uhr

Die unheimliche Stormarner Brandserie geht weiter. In der Nacht zu Sonntag gingen in der Richard-Dehmel-Strasse in Ahrensburg zwei Autos, Teile eines Carports und der hölzerne Anbau eines Hauses in Flammen auf. Ein Anwohner hatte die Brände an zwei nebeneinander stehenden Häusern gegen 2 Uhr entdeckt und den Notruf gewählt. Kurze Zeit später trafen die Feuerwehrleute am Brandort ein – da stand ein Auto bereits in Vollbrand, Flammen drohten über einen hölzernen Anbau auf das Wohnhaus überzugreifen. Im Nachbarhaus brannten ein Auto im vorderen Bereich und Teile des Carports.

Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrleute die Flammen. Mit Wärmebildkameras suchten sie danach den Brandort nach weiteren Brandnestern ab. Anwohner beobachteten geschockt die Löscharbeiten und fragten sich, wann die unheimliche Brandserie endlich ein Ende hat.

Kripobeamte nahmen sofort erste Ermittlungen auf und befragten Zeugen. Seit Oktober vergangenen Jahres ist Ahrensburg der „Brenn-Punkt“ einer gefährlichen Feuerserie. Die Ermittlungen nach den Brandstiftern laufen auf Hochtouren, bisher aber leider ohne Erfolg.

Ein Feuer in der Küche im siebten Stockwerk eines Hochauses im Oldesloer Schanzenbarg sorgte am Sonntagvormittag für einen Einsatz der Feuerwehr Bad Oldesloe. Die Mieterin selbst kam erst nach Hause, als der Einsatz schon lief. Bis dahin waren nur ein Junge und ein Hund in der Wohnung. Die beiden blieben aber unversehrt.

Qualm drang aus den Fenstern der Wohnung, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Das Feuer selbst war in einem Plastikeimer in der Küche ausgebrochen und wurde schnell gelöscht. Über die Drehleiter wurde die Wohnung belüftet. Ein größerer Schaden entstand nicht. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet.
 

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