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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 05:20 Uhr

Ahrensburg: Ein Neubau der Extraklasse

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2015 | 12:05 Uhr

Ein paar Mauern, Fenster, Türen, eine große Außentreppe und eine Glasfront – so stellt sich der Neubau an der Grundschule am Schloss dar. Faktisch gesehen ein weiteres Gebäude, ein Lernort für Kinder der Grundschule, der Woldenhornschule und dem Awo-Hort. Doch dieser Bau ist weit mehr als eine notwendige Ergänzung. In ihn sind Wünsche aller Beteiligten eingegangen, kleine Träume wurden erfüllt und viele Visionen sind mit ihm für die Zukunft noch fest verbunden.

4,1 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, die der Kreis, die Erlenhof Investor LEG und die Stadt Ahrensburg tragen. Umgesetzt wurden die Vorstellungen durch das Architektenbüro acollage. Acht Klassenräume werden von beiden Schulen genutzt und stehen nachmittags dem Awo-Hort zur Verfügung. Zwei weitere Räume sind für andere Zwecke gedacht: Einer beherbergt eine DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache), einer soll genutzt werden, wenn im Neubaugebiet Erlenhof so viele Kinder zugezogen sind, dass eine weitere Klasse notwendig wird. Außerdem freuen sich Lehrer und Schüler über moderne Medien-, Werkstatt- und Mehrzweckräume. Eine Besonderheit: Die Förderkinder der Woldenhornschule und die Grundschüler werden Seite an Seite unterrichtet.

Die Räume sind nicht strikt nach Schulen geteilt, sondern liegen nebeneinander. Das soll die Integration fördern. Jede Klasse der Bildungseinrichtungen hat eine entsprechende Partnerklasse in der jeweils anderen Schule. „Es ist ein landesweit einmaliges Projekt, das weit über Stormarn hinaus für Aufmerksamkeit sorgt“, sagt Bürgermeister Michael Sarach. Es sei schön zu sehen, wie jetzt Leben in den Neubau einziehe, betont Sigrid Kuhlwein, Vorsitzende des Schul-, Bildungs- und Kulturausschusses des Kreises.

Architektin Alexandra Merten erklärte einige der baulich umgesetzten Ideen. So zum Beispiel, dass die Flure nicht nur funktional sind, sondern auch fürs Spielen geplant wurden oder die große Glasfront dafür sorgen soll, dass jeder nach draußen aber auch von dort nach drinnen schauen kann. „Man sieht dann immer, was dort abgeht. Es ist unser Catwalk der Schule“, erklärte sie lachend.

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