zur Navigation springen

Bad Oldesloer Wahlkampf : AfD will neues Schild spendieren

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach einer Wahlveranstaltung unter Polizeischutz wehrt sich Alternative für Deutschland gegen Unterstellungen, ein Schild beseitigt zu haben

Am Tag vor der von Protesten begleiteten Wahlkampf-Veranstaltung der AfD im Bürgerhaus war das Schild „Kein Platz für Neonazis“ am Eingang entfernt worden. „Die unterschwellige Behauptung für den Diebstahl der Schildes verantwortlich zu sein, empfinden wir als ziemlich böswillig“, sagt Harald Redemann, Sprecher der Partei Alternative für Deutschland in Stormarn. Und er kündigt gleichzeitig an, dass die AfD bereit sei, der „Aktion gegen Rechts“ ein neues Schild zu stiften.

Und das, obwohl sich im Nachhinein viele Besucher beschwert hätten, weil sie „von den jugendlichen Protestanten“ unflätig beschimpft und beleidigt worden wären. Redemann: „Alles in allem waren wir am Ende froh, trotz aller Drohungen heil nach Hause gekommen zu sein.“ Auch die „Hausbesuche“ am 16. Mai „haben glücklicherweise nicht stattgefunden.“ Die Antifa hatte solche Besuche angekündigt sowie dazu aufgerufen, Veranstaltungen der AfD zu stören. In Bad Oldesloe hatte Bürgermeister Tassilo von Bary die Nutzung des Bürgerhauses kurzfristig untersagt – und musste das Verbot einen Tag später gleich wieder widerrufen.

Die Vorträge seien von den Gästen „absolut positiv“ aufgenommen worden, sagt Reddemann. Dass er Maria Herrmann ebenfalls nicht ins Bürgerhaus gelassen habe, begründet er so: „Die stellvertretende Bürgermeisterin war mir nicht bekannt, hat sich als solche nicht vorgestellt, war mir gegenüber sehr aggressiv und hat sich geweigert zu versprechen, nicht zu stören. Als Verantwortlicher war ich genötigt, von meinem Hausrecht Gebrauch zu machen.“

zur Startseite

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 16:04 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen