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Freude in Todendorf und Lasbek : Adebar sorgt schon für Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Manche Störchen schaffen den beschwerlichen gar nicht. In Stormarn sind aber die ersten Storchenpaare auf ihren Nestern.

Immer mehr Störche kehren bereits jetzt aus ihren Winterquartieren in ihre Brutgebiete nach Stormarn zurück. Während sich allerdings die meisten Störche noch auf dem beschwerlichen rund 6000 Kilometer langen Flug von Afrika über den Bosporus nach Deutschland befinden, sind die Frühheimkehrer bereits dabei für Nachwuchs zu sorgen.

In Stormarn sind bereits in Todendorf und in Lasbek die ersten Paare auf ihren Nestern. Weitere Einzelstörche sind bereits nach Brunsbek Orstteil Langelohe, Grönwohld und Sühlen zurück gekehrt. „Bei ihnen handelt es sich um die Westzieher, die den Weg über Spanien nehmen“, so Storchenbetreuer Andreas Hack vom Naturschutzbund (Nabu), der sich in Stormarn gemeinsam mit Kerstin Kommer um Meister Adebar kümmert. Einige der Störche fliegen im Winter auch gar nicht erst bis nach Afrika sondern überwintern in Südspanien.

Laut Hack sind allerdings nur wenige der Stormarner Storchenpaare Westzieher. Die meisten die hier bei uns brüten fliegen die Ostroute. Und auf den Weg über den Bosporus können die Störche auch in Probleme geraten. So zum Beispiel wenn sie unterwegs in Schlechtwetterfronten kommen. Dann kann die Reise in die Brutgebiete auch schon mal länger dauern. Einige der Störchen schaffen den beschwerlichen auch gar nicht.

Bis Mitte April sollten alle hier brütenden Störche zurück sein. Dann machen die Storchenbetreuer eine Bestandsaufnahme, wie viele Nester in Stormarn von Brutpaaren besetzt sind. Im vergangenen Jahr waren es 30.
Nistmöglichkeiten gibt es für Meister Adebar im Kreis Stormarn genug. Die rund 30 meist besetzten Nester werden regelmäßig vom NABU mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung-Stormarn in Schuss gehalten. Insgesamt schätzt Hack, dass es in Stormarn aber rund 80 bis 100 Storchennester gibt. Nicht alle sind bekannt da Grundeigentümer auch ohne das Zutun des Nabu auf ihrem Gelände Masten für die Nester aufstellen. Die Nester könnten auch gebraucht werden, denn im Alter von zwei bis drei Jahren werden die Störche geschlechtsreif und brauchen dann für ihr Brutgeschäft einen Horst, da die Altstörche meist ihren Revieren und Brutplätzen über Jahre hinweg treu bleiben.






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