Stormarn : Achtung: Knallerverbot!

Beim Silvesterfeuerwerk ist Vorsicht geboten. Zudem ist es in einigen Dörfern Stormarns gänzlich verboten.
Beim Silvesterfeuerwerk ist Vorsicht geboten. Zudem ist es in einigen Dörfern Stormarns gänzlich verboten.

Ab 28. Dezember dürfen Feuerwerkskörper verkauft werden, aber nicht überall in Stormarn ist Feuerwerk erlaubt

shz.de von
28. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Weihnachten ist kaum vorbei, da geht der Blick nach vorn zum nächsten Höhepunkt: Silvester – Ausklang und hoffnungsfroher Neubeginn in einem – gekrönt von einem Feuerwerk.

Römische Lichter, Raketen, Kanonenschläge, Batteriefeuerwerk und andere Silvesterknaller dürfen ab dem 28. Dezember in den Geschäften verkauft werden. Aber Achtung! Bevor jetzt schnell Raketen und Böller gekauft werden, sollte jeder prüfen, ob er bei sich vor der Haustür überhaupt auch ein Feuerwerk abbrennen darf. Denn: Nicht überall ist der knallende und leuchtende Silvesterzauber erlaubt.

Einheitliche Regeln gibt es allerdings nicht. Das wird von den Gemeinden und Städten unterschiedlich gehandhabt genauso so wie das von den jeweiligen Ordnungsämtern angedrohte Bußgeld bei einem Verstoß. Das beträgt zwischen 5000 Euro im Amt Bargteheide-Land und 50 000 Euro Ammersbek.

Grundsätzlich darf Feuerwerk, da wo es erlaubt ist, nur am Silvesterabend ab 18 Uhr bis zum Neujahrmorgen 1 Uhr abgebrannt werden. Aber: Verboten ist Feuerwerk allgemein im Bereich von brandgefährdeten Objekten wie Reetdachhäuser, Gebäuden mit Weichdächern und Holzlagern. Dort darf im Umkreis von 25 bis 50 Metern kein Feuerwerk der Kategorie II gezündet werden. Dazu gehören Kanonenschläge und Knallfrösche. Mit Raketen, Römischen Lichtern Batteriefeuerwerken muss von diesen Objekten ein Abstand von mindestens 180 Metern eingehalten werden.

Dieser Abstand gilt auch für die Knallerei im Bereich von Altenheimen, Krankenhäusern, Kirchen, Kinderheimen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und sonstigen leicht brennbaren Gütern. Besondere Rücksicht sollte beim Feuerwerk auch auf Tiere genommen werden. Für sie ist die Knallerei ein erheblicher Stressfaktor.

In einigen Dörfern ist Silvesterfeuerwerk grundsätzlich verboten. Dazu gehören im Amt Bad Oldesloe-Land die bebauten Ortsteile Schlamersdorf und Sühlen, in Lasbek der Bereich Krummbek und weite Teile von Lasbek-Gut sowie der gesamte bebaute Bereich in Neritz und Floggensee. Im Amt Bargteheide-Land darf zum Beispiel in Hammoor, Jersbek und Delingsdorf in fast dem gesamten bebauten Ortsbereich kein Silvesterfeuerwerk gezündet werden. Auf der Homepage vom Amt Bargteheide-Land gibt es dazu Übersichtskarten mit den eingezeichneten Verbotszonen.

Wo sonst noch überall auf das Silvesterfeuerwerk verzichtet werden muss, ist im Internet auf den Seiten der Ämter und Städte unter dem Stichwort Bekanntmachungen zu erfahren. Auch die Gemeinde Ammersbek hat eine Karte eingestellt, auf der die Feuerwerk-Verbotszonen markiert sind. Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg ist ebenfalls ein Lageplan mit Straßenverzeichnis zu finden, wo kein Feuerwerk erlaubt ist.

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