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Stormarner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 04:46 Uhr

Elmenhorst : Acht Feuerwehren im Löscheinsatz

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein Wohnhaus auf einem Elmenhorster Reiterhof stand in Flammen. Die Bundesstraße 75 musste mehrere Stunden gesperrt werden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei dem Einsatz.

Großalarm gestern Morgen für die Feuerwehren von Elmenhorst und Umgebung. Der Dachstuhl eines Wohnhauses auf dem Reiterhof in der Bargfelder Straße brannte in voller Ausdehnung. Um 7.26 Uhr wurden die acht Feuerwehren aus Bargfeld-Stegen, Elmenhorst, Neritz, Bargteheide, Nienwohld, Klein Hansdorf-Timmerhorn, Jersbek und Fischbek mit dem Einsatzstichwort „Feuer Groß“ von der Regionalleitstelle Süd alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt zog schon dichter Qualm über die Bundesstraße 75. Elmenhorst versank darin fast wie im Nebel. Die Polizei sperrte die zur B  75 gewordene ehemalige Landesstraße 82 zwischen Elmenhorst und Bargfeld-Stegen mehrere Stunden.

Immer mehr Einsatzfahrzeuge kamen an den Unglücksort. Vor dem Reiterhof reihten sich schließlich mehr als ein Dutzend Feuerwehrautos wie an einer Perlenschnur auf. Lediglich die Drehleiter aus Bargteheide und das große Löschfahrzeug aus Elmenhorst hatten direkt auf dem Hof Stellung bezogen. „Um die Wasserversorgung sicherzustellen, mussten unsere Kräfte eine 900 Meter lange Schlauchleitung von Elmenhorst an die Einsatzstelle legen“, sagte Joachim Hollweg, Sprecher der Feuerwehr Bargteheide.

Der Hauseigentümer, selbst aktiver Feuerwehrmann, konnte unter Atemschutz noch Wertsachen aus seinem Haus retten. Nach zwei Stunden vermeldete die Einsatzleitung um Elmenhorsts Wehrführer Bernd Fritz „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“. Bis die letzten Kräfte abfahren konnten, dauerte es aber noch mehr als zwei Stunden. Der Sachschaden wurde am Abend auf 200  000 Euro geschätzt.

Einer der 139 Einsatzkräfte von der Feuerwehr war im Einsatz ausgerutscht und hatte sich verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Als das Feuer offenbar im oberen Stockwerk des Wohnhauses ausbrach, waren der Besitzer und auch ein Lehrer, der dort zur Miete wohnt, nicht im Haus. Für die Einsatzkräfte stellten die Stromverteilungen für das Wirtschaftsgebäude und die Photovoltaikanlage im Keller des Hauses zusätzliche Gefahrenstellen dar, die bei dem Einsatz beachtet werden mussten.





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