Kontrollaktion auf der Autobahn : A1: Ein Leck und zu viel Gewicht

Großalarm auf dem Parkplatz Ohlendiek: Der  Löschzug Gefahrgut und die Feuerwehren Stapelfeld, Braak und die Feuerwehr Ahrensburg  waren im Einsatz. Foto: jbs
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Großalarm auf dem Parkplatz Ohlendiek: Der Löschzug Gefahrgut und die Feuerwehren Stapelfeld, Braak und die Feuerwehr Ahrensburg waren im Einsatz. Foto: jbs

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18. Februar 2011, 09:13 Uhr

Stapelfeld/Oldesloe | Wegen eines undichten Chemietanks musste die Polizei gestern den Autobahnparkplatz Ohlendiek zwischen Stapelfeld und Ahrensburg in Richtung Lübeck für Stunden sperren. Gegen 10.20 Uhr fiel bei der Kontrolle eines Sattelzugs aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde auf, dass eine stark nach Frucht riechende Flüssigkeit aus einem Container tropfte. Der 28-jährige Fahrer aus Mölln war von Erkrath in Richtung Schweden unterwegs.

Auf dem Sattelauflieger befanden sich insgesamt zehn Container mit 1200 Liter eines Geschmacksstoffex trakts für alkoholische Getränke - hoch entzündlich, aber nicht giftig. Der Löschzug Gefahrgut und zwei Freiwillige Feuerwehren sowie Feuerwehrleute der Technik- und Umweltschutzwache aus Hamburg waren vor Ort.

Bereits am frühen Morgen hatte eine groß angelegte Schwerlastkontrolle auf der A 21 begonnen. Beamte des Autobahnreviers Bad Oldesloe nahmen mit Kollegen des Bezirksreviers Bad Oldesloe an einer europaweiten Kontrollaktion teil. Doch schon nach kurzer Zeit wurde die mobile Waage direkt vor dem

Autobahnrevier Bad Oldesloe benötigt. Dort hatten die Beamten einen Schwerlaster von der Autobahn 1 gelotst. Der Blick auf die mobile Waage brachte Gewissheit: Zwar war das zulässige Gesamtgewicht des Sattelzugs nicht überschritten, doch auf der Antriebsachse der Zugmaschine lag viel zu viel Gewicht: Es wurde eine Überladung um satte 32 Prozent ermittelt.

Der 55-jährige Fahrer aus Mecklenburg hatte den Trailer am Skandinavienkai aufgenommen. Dort war der Auflieger mit Schwedenstahl von der Fähre gekommen und sollte zu Abladestellen in Unna und Düsseldorf gebracht werden. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Der 55-Jährige muss mit einem Bußgeld von 380 Euro zuzüglich Gebühren und drei Punkten in Flensburg rechnen. Der Stahl musste abgeladen, gesichert und neu verladen werden. Dann durfte der Trucker wieder abfahren.

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