Coronavirus in Stormarn : Was bedeutet der Astra-Zeneca-Stopp für Stormarns Impfzentren?

Das Bad Oldesloer Impfzentrum in der Jugendherberge am Konrad-Adenauer-Ring.
Das Bad Oldesloer Impfzentrum in der Jugendherberge am Konrad-Adenauer-Ring.

Der Astra-Zeneca-Impfstopp hat natürlich auch Auswirkungen auf die Impfzentren-Termine in Stormarn.

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15. März 2021, 17:54 Uhr

Bad Oldesloe | In ganz Deutschland sind die Impfungen mit dem Impfstoff Astra-Zeneca ausgesetzt worden. Diese Empfehlung hatte das Paul-Ehrlich-Institut vorsorglich gegeben. Das betrifft auch Schleswig-Holstein und damit natürlich auch Stormarn. Und das ab sofort.

Ministerien teilen Kreisverwaltung den Impfstopff mit

„Das Bundesgesundheitsministerium und das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein haben dem Kreis Stormarn mitgeteilt, dass die Impfungen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca ausgesetzt werden“, teilt Kreissprecher Michael Drenckhahn mit.

Die Verwendung des in der Kritik stehenden Impfstoffs werde entsprechend gestoppt. Das hat natürlich Auswirkungen auf die drei Impfzentren im Kreis bei denen aktuell am Vormittag Astra-Zeneca für die Personengruppen unter 80 Jahren genutzt wurde.

Alle Vormittagstermine in den Impfzentren abgesagt

„Das Land Schleswig-Holstein wird versuchen alle Personen, die morgen am 16.März einen Termin in einem der Impfzentren für die Impfung mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca gebucht haben zu informieren. Die morgigen Vormittagstermine können nicht wie geplant stattfinden“, sagt Drenckhahn.

Alle Nachmittagstermine für über 80-Jährige werden aber in den drei Impfzentren weiterhin durchgeführt. „Der Kreis Stormarn weist darauf hin, dass die Nachmittagstermine ab 13 Uhr von dieser Maßnahme nicht betroffen sind, da hier der Impfstoff der Firmen Biontech / Pfizer verimpft wird“, teilt der Kreis mit.

Eine Umstellung der vereinbarten Termine auf Biontech/Pfizer ist mit Blick auf die Impfstoffmengen nicht möglich.

Ob es kurzfristig mit der Nutzung von Astra-Zeneca weitergehen kann, werden die Ergebnisse weitere Forschungen zu den möglichen Nebenwirkungen des Impfstoffs zeigen. Ein großes Problem dürfte sein, dass das sowieso schon schlechte Image des Impfstoffs weiter leiden dürfte, auch wenn er wieder zur Impfung zugelassen werden sollte.

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