Ehemann unter Verdacht : Polizei in Ahrensburg sucht das Handy der getöteten 23-Jährigen

Die Spurensicherung im Einsatz auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg.
Die Spurensicherung im Einsatz auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg.

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach dem Handy der Frau, die in einer Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg tot aufgefunden wurde.

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15. September 2021, 12:44 Uhr

Ahrensburg | Wo ist das Handy der getöteten 23-Jährigen, die am 7. September in einer Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg gefunden wurde? Diese Frage stellen sich Polizei und Staatsanwaltschaft.

Die Mordkommission wird am Donnerstag, 16. September, den vermeintlichen Fluchtweg des mutmaßlichen Täters, der seine Frau im gemeinsamen Wohncontainer, getötet haben soll, absuchen.

Verdacht des Totschlags

Der beschuldigte 38-jährige Ehemann befindet sich nach Angaben der ermittelnden Behörden wegen des dringenden Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.

Um weitere Beweismittel zu sichern, wird nun der vermeintliche Fluchtweg direkt am Bahnhaltepunkt Ahrensburg-Gartenholz abgesucht.

„Insbesondere wird das Handy der getöteten Frau gesucht“, teilen die Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck mit. Von dem Datenträger erhoffen sich die Ermittler wertvolle Informationen, die den Tatverdacht festigen, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Es sei mit Behinderungen im Bereich des Bahnhaltepunktes Ahrensburg-Gartenholz zu rechnen.

„Um eine Verletzungsgefahr für Unbeteiligte auszuschließen, wird der Bahnsteig, insbesondere in Fahrtrichtung Hamburg, nur für das Zeitfenster des Aus- und Einsteigens geöffnet“, sagt Dr. Ulla Hingst von der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Suche nach möglichem Finder des Handys

Polizeisprecher Stefan Muhtz weist darauf hin, dass sich Reisende darauf einstellen müssen, dass eine längere Verweildauer auf dem Bahnsteig nicht möglich sein wird.

Weiter fragt die Mordkommission aus Lübeck, ob jemand ab dem 6. September im Bereich von Ahrensburg ein Handy aufgefunden und dieses noch nicht bei der Polizei als mögliche Fundsache abgegeben hat.

Sollte dieses der Fall sein, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Lübeck unter der Rufnummer (0451)-1310,oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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