Einsatz in Bargfeld-Stegen : Polizei sucht nach vermisstem Patienten aus einer Psychiatrie

Auch ein Hubschrauber 'Libelle' der Hamburger Polizei ist im Einsatz (Archivfoto)
Auch ein Hubschrauber "Libelle" der Hamburger Polizei ist im Einsatz (Archivfoto)

In Bargfeld-Stegen wird nach einem Patienten aus dem psychiatrischen Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus gesucht.

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02. August 2021, 16:35 Uhr

Bargfeld-Stegen | In Bargfeld-Stegen läuft aktuell, 2. August, ein größerer Polizeieinsatz. Der Grund dafür ist die Fahndung nach einem Patienten, der laut aktuellen Informationen seit Freitag nicht mehr auf seiner Station ist und auf dem Klinik-Gelände vermutet wird.

Als Verstärkung bei der Suche wurde ein Hubschrauber der Hamburger Polizei hinzugezogen, da die Polizei in Stormarn über keinen eigenen verfügt.

Die Heinrich-Sengelmann-Kliniken in Bargfeld-Stegen.
Peter Wüst/rtn
Die Heinrich-Sengelmann-Kliniken in Bargfeld-Stegen.

Da es sich bei dem Klinikgelände des Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus mit angrenzenden Feldern um ein größeres Gebiet handele, sei der Hubschrauber hinzugezogen worden, bestätigt Polizeisprecherin Sandra Kilian. Aus der Luft habe man eine bessere Übersicht.

Zuletzt in Kayhude gesehen

Zuletzt wurde der Mann laut Polizei am Montagmittag in der näheren Umgebung von Kayhude gesehen. „Es ist davon auszugehen, dass er sich in diesem Umfeld auch noch aufhält“, sagt Kilian.

Mann in psychisch instabiler Lage

„Der Mann dürfte sich in einer psychisch instabilen Lage befinden, so dass nach polizeilicher Bewertung eine Eigengefährdung und eine hilflose Lage des Gesuchten nicht auszuschließen ist“, sagt Kilian.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 170 bis 175 cm groß,
  • 55 Jahre alt (dem Alter entsprechend aussehend),
  • schlanke Statur,
  • westeuropäisches Aussehen,
  • dunkle Haare,
  • dunkle Hose und dunkle Oberbekleidung.

Im Rahmen der Fahndung ging laut der Polizei durch eine Bürgerin ein Hinweis auf die gesuchte Person ein.

„Die angebotene Hilfestellung durch die Frau wurde von ihm emotionslos durch sein bloßes Weggehen abgelehnt“, sagt Sprecherin Kilian.

„Sollten sie die gesuchte Person antreffen, verständigen sie bitte umgehend die Polizei über den Notruf 110. Da er sich einer direkten Hilfestellung entzog, bitte die Polizei darum, auf ein Ansprechen zu verzichten“, so Kilian.

Der Artikel wird überarbeitet, sobald weitere Informationen vorliegen.

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