zur Navigation springen

Landratswahl 2016 : 84 Prozent für Dr. Henning Görtz

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarner Kreistag wählt Bargteheides Bürgermeister in sein neues Amt – im zweiten Wahlgang.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Die Erleichterung war Henning Görtz (CDU) schon anzusehen, als kurz nach 17 Uhr im Stormarner Kreistag das Ergebnis der Wahl zum neuen Landrat verkündet wurde: Von 50 abgegebenen, gültigen Stimmen erhielt er, der einzige Kandidat, 42 Ja-Stimmen, drei Nein–Stimmen bei fünf Enthaltungen. Glücklich fiel der Bargteheider Bürgermeister seiner Frau mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht in die Arme.

Auch wenn es im Vorwege sehr klar war, dass Görtz auf Grund der fest zugesagten Unterstützung durch vier Parteien gewinnen würde, war eine Restspannung geblieben. „Man weiß nie, was passiert, und natürlich ist da ein wenig Erleichterung mit dabei, dass dieser offizielle Schritt nun gemacht ist“, räumte Görtz ein.

Zuvor war es tatsächlich nochmal ein wenig spannender geworden, als erwartet. Weil auf den Wahlzetteln nur „Ja“ oder „Nein“ angekreuzt werden konnte, gab es Beschwerden aus der Fraktion der Grünen, die zuvor auch eine geheime Abstimmung beantragt hatte, für die extra eine Wahlkabine inklusive Stormarn-Fahne gebaut worden war.

„Ich habe es hier im Gesetzestext vorliegen, dass die Wahlzettel so nicht gültig sind. Das Ergebnis könnte angefochten werden“, erklärte Jörg Hansen von den Grünen. Also wurde zunächst der Ältestenrat befragt und die Abstimmung erneut mit der klaren Ansage durch Kreispräsident Hans-Werner Harmuth (CDU) durchgeführt, dass ein leerer Zettel nicht als ungültig, sondern als Enthaltung gewertet werde.

Und so wurde das Wahlprozedere wiederholt – mit dem eingangs erwähnten klaren Ergebnis für Henning Görtz. „Mir ist das lieber, dass das jetzt alles korrekt abgelaufen ist und da kein Beigeschmack bleibt“, sagte Görtz im Anschluss mit Erleichterung. In den nächsten Monaten soll nun die Amtsübergabe durch Klaus Plöger vorbereitet werden. „Ich habe noch drei Monate vor mir und das wird hier alles sauber über die Bühne gebracht“, so Klaus Plöger. „Wir wissen, dass ich einen Nachfolger habe, den ich wirklich nicht schlecht finde und dem ich natürlich mit Rat zur Seite stehe. Auch nach meiner Amtszeit“, sagte Plöger. Der nächste Teil seines Abschieds sei damit eingeleitet.

Interview Seite 13

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen