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Stormarner Tageblatt

17. August 2017 | 03:48 Uhr

Reinfeld : 8000 Quadratmeter Garten-Idylle

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwölf Gartenbesitzer laden am 18. und 19. Juni zum Offenen Garten in Stormarn ein. Mit dabei ist Jutta Knop aus Reinfeld.

2000 Rosensorten blühen im Garten von Jutta Knop – liebevoll gehegt und gepflegt. Sie verwandelte eine 8000 Quadratmeter große Pferdekoppel seit dem Jahre 2001 nach und nach in ein Blumenmeer. Ein wahres Paradies der Farben und Düfte, ein kostbares Kleinod, in das sich die Erzieherin nach ihrer Arbeit in einer Ahrensburger Grundschule zurückzieht. „Doch zum Entspannen komme ich kaum, ich erhole mich bei der Gartenarbeit“, sagt sie.

Seltene historische Rosen mit so klangvollen Namen wie „Ayershire splendens“, „Alchymist“ oder „Frederic II de Preusse“ blühen gerade, dazwischen weiße Margeriten und Iris. Jutta Knop gestaltet ihre großflächigen Beete nach Farbe: Hier alles in Weiß, dort eine Hochsommerrabatte mit Dahlien, die im Sommer rot blühen. „Zum offenen Garten werden hoffentlich die Taglilien blühen“, hofft sie. Jutta Knop kennt jede Rose mit Namen, beschäftigt sich mit historischen Rosen und deren Geschichte, unterstützt das weltweit größte Rosarium in Sangerhausen, indem sie den Erhalt einer Rosensorte übernimmt. „So gehen alte Sorten nicht verloren“, sagt die passionierte Gärtnerin.

Hier ein paar Sitzgelegenheiten zwischen diversen Beeten, dort Teerosen in Töpfen, hier eine Kletterrose, die sich an einem alten Baum weit in die Höhe rankt, dort ein beschaulicher Teich – dazwischen einige Rundbögen, die den Eingang zu einem neuen Blütenreich bilden. Und überall duftet es verführerisch: „Besonders die historischen Rosen haben einen unwiderstehlichen Duft.“

Um 8000 Quadratmeter zu bewirtschaften brauche man schon eine gute Portion Leidenschaft. Sie habe zwar immer etwas zu tun, doch das empfinde sie als Entspannung, als Rückzug aus dem Berufsleben. Überall fühle man die Seele der historischen Pflanzen. Für Jutta Knop ist das Luxus. Bevor sie die Pforten in ihr Gartenparadies öffnet, hat sie noch eine Menge zu tun: „Die Besucher erwarten, dass es überall blüht und gut aussieht.“

Dabei kann es schöner gar nicht sein. Sie freut sich sehr auf viele Gäste in ihrem „Rosengarten Novalis“. Es macht ihr Freude, ihre Kenntnisse weiterzugeben, sich mit anderen Gartenbesitzern auszutauschen und serviert gern ein Tässchen Kaffee unter blühenden Rosenranken.

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erstellt am 13.Jun.2016 | 12:00 Uhr

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