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Stormarner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 12:57 Uhr

500 Einwohner auf 20 Hektar

vom

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Itzehoe | Grasende Kühe, sprießendes Korn und duftendes Heu - so zeigte sich das Areal am westlichen Itzehoer Stadtrand noch bis vor rund 15 Jahren. Als die Nachfrage nach Bauplätzen immer größer, aber das Angebot immer kleiner wurde, kam der Anruf von Wilhelm Schmidt im Rathaus gerade recht: Der Landwirt wollte seinen Betrieb aus Altersgründen aufgeben und sein Land verkaufen. Ob es als Bauland in Frage käme?

Etwa zwei Jahre dauerte es, bis sich die Stadt und Investor für das Projekt entschieden hatten. Bis dahin gehörten der Schmidtsche Hof und das angrenzende Land zur Nachbargemeinde Heiligenstedten, waren jedoch seit dem Bau der Ortsumgehung räumlich vom Dorf getrennt. Um neuen Wohnraum in der Kreisstadt schaffen zu können, wurde das gesamte Areal am 1. Januar 1997 nach Itzehoe umgemeindet. Bald darauf begann die Erschließung durch das Bauunternehmen Groth als Investor, der Verkauf der Grundstücke und der Bau der ersten Häuser im Neubaugebiet Sieversbek.

Heute ist Itzehoe an dieser Stelle nicht nur um rund 20 Hektar Land, sondern auch um etwa 500 Einwohner gewachsen. Während die meisten Häuser schon seit zehn Jahren fertig sind, sind aktuell wenige Gebäude im Bau, nur vier Bauplätze sind derzeit noch verfügbar. In den Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäusern leben junge Familien und ältere Paare, Zugezogene und gebürtige Itzehoer.

Im Westen grenzt das Gebiet direkt an die Umgehungsstraße und künftige A 23 an, parallel dazu verläuft der Juliankaweg, von dem aus Radfahrer und Fußgänger durch eine Unterführung weiterhin schnell nach Heiligenstedten gelangen. Vor allzu großem Straßenlärm schützt unter anderem eine sechs Meter hohe Lärmschutzwand mit üppigem Bewuchs. Im Osten grenzt das Gebiet an eine großzügige Grünzone und ist über einen Sandweg, der unter anderem über den namensgebenden Bach Sieversbek führt, mit dem restlichen Stadtteil Sude-West verbunden. Auf kurzem Weg sind Bäcker oder Kindergarten fußläufig oder mit dem Rad schnell zu erreichen. Die Zufahrt zum Wohngebiet erfolgt aus Richtung Norden. Das Straßennetz ist ringförmig in zwei Abschnitten angelegt, wobei die Straßen geschwindigkeitsbegrenzt oder als Spielstraßen deklariert sind, so dass die Kleinsten ungestört spielen können. Dazu laden auch drei abwechslungsreiche Spielplätze und die grüne Umgebung ein: Von der etwa 20 Hektar großen Fläche sind etwa die Hälfte Grün- und Wasserflächen. Das so genannte Meifordsche Wäldchen sowie Regenrückhalteteiche und viel grüne Wiese erinnern an frühere Zeiten - "Und sollen in jedem Fall bestehen bleiben", so Bürgervorsteher Heinz Köhnke. zu freien Bauplätzen: Groth & Co. Projektgesellschaft, Ansprechpartner: Uwe Seifert, 04101/702119

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